Dank von Grundschulkollegium, Eltern und Schulträger

Konrektorin Julia Stark verlässt Kirchdorf

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Mit den besten Wünschen für ihre neue Aufgabe wurde die Konrektorin der Grundschule Kirchdorf verabschiedet; von links: Manfred Lohmeier, Heinrich Kammacher, Silvia Henke, Julia Stark, Kattrin Westhoff, Jan Strauß und Magdalena Herden.

Kirchdorf - Es ist Tradition in Kirchdorf, die Viertklässler, die die Grundschule verlassen, mit einem Gottesdienst zu verabschieden – am Mittwoch versammelten sich jedoch alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften in der Sankt-Nikolai-Kirche, denn auch die Konrektorin Julia Stark wird nach den Sommerferien in einer anderen Schule wirken.

Pastor Norbert Preibusch segnete sie am Ende des Gottesdienstes ebenso wie die Kinder. Schulleiterin Kattrin Westhoff erinnerte daran, dass Julia Stark schon fünf Jahre vor ihr da war und damals ein halbes Jahr lang die Schule geleitet hatte. Für das Kollegium erinnerten Lehrer Jan Strauß und Lehrerin Magdalena Herden mit lobenden Worten an die gemeinsamen neun Jahre in Kirchdorf, in denen viel passiert sei. Julia Stark war in diesem Schuljahr Klassenlehrerin einer ersten Klasse, und die verabschiedete sich mit dem Lied: „Danke“, dessen Text sie passend umgedichtet hatten.

Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher befand, dass die scheidende Konrektorin so heißt, wie sie ist – stark. Bei ihrem Dienstantritt vor neun Jahren in Kirchdorf gab es noch vier Grundschulen in der Samtgemeinde. Kammacher bedankte sich bei Julia Stark für ihre Mitwirkung bei der Zusammenführung zu einer Schule. Sie habe Spuren hinterlassen. „Sie meint, was sie sagt und sie sagt, was sie meint“, hob Kammacher hervor. Dieser Ruf sei der Lehrerin vorausgeeilt, sagte Silvia Henke vom Förderverein, als sie Julia Stark vor zwei Jahren selbst kennenlernte. Auch Manfred Lohmeier vom Schulelternrat war gekommen, um der Konrektorin alles Gute zu wünschen.

Die sprach von Freudentränen wegen des schönen Abschieds, der ihr in Kirchdorf bereitet werde, aber auch von einer traurigen Träne, denn ihr Herz hänge an Kirchdorf, und sie habe alle hier in ihr Herz geschlossen. Sie werde wiederkommen, versprach Julia Stark, zum ersten Mal schon zur Einschulung. Ihr Wechsel nach Nordrhein-Westfalen mit den unterschiedlichen Ferienzeiten mache das möglich.

Sie wird die Schule dann vielleicht kaum wiedererkennen, denn diese wird in den Ferien renoviert. Die Arbeiten haben bereits begonnen, sodass die Schüler am letzten Schultag nicht mehr dort unterrichtet werden konnten. Außerschulische Lernorte standen auf dem Programm, und die Zeugnisse erhielten sie im Gemeindehaus oder unter den Bäumen im Park der Kirche. 

gk

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