Kosten: 750.000 Euro

Bauarbeiten in der Kirchdorfer Ortsmitte schreiten voran

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Die Bauarbeiten in der Kirchdorfer Ortsmitte schreiten voran, am Mittwoch informieren sich Bürgermeister Holger Könemann, Bauamtsleiter Olaf Heuermann und Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher (von links) vor Ort, hier in der Marktstraße.

Kirchdorf - Bauarbeiten, Umleitungen, Staub, Lärm – und es gibt noch Lob? Zumindest derzeit in Kirchdorf. Die Ortsmitte verändert sich weiter, nach der Umgestaltung der Langen Straße mit dem St.-Calais-Platz folgen nun die Rathausstraße (ab Sparkasse bis St.-Calais-Platz) sowie die Marktstraße, inklusive der Einmündungen.

Umleitungen werden im Kauf genommen. Auf dem Weg zum Ortstermin berichtet eine Anwohnerin, dass die Bauarbeiter wohl wieder das Telefonkabel erwischt haben. „Aber das kann eigentlich nicht sein“, kommentiert Bauamtsleiter Olaf Heuermann. So tief würden die Bauarbeiter derzeit gar nicht mehr buddeln. Vorbereitet werden die Einfassungen und bereits die Straße, denn ab der kommenden Woche könnten erste Abschnitte gepflastert werden. Die Kosten werden wohl eingehalten: 750.000 Euro sind eingeplant für diese Umgestaltungsmaßnahmen in den Teilbereichen der Rathausstraße / Marktstraße / Lange Straße. Zuschüsse an Dorferneuerungsmitteln werden in Höhe von 364.000 Euro erwartet. 

Léonard Gaschet ist seit 2014 Bürgermeister von St. Calais und enthüllte das Hinweisschild.

Entlang der Rathausstraße ist in Teilbereichen bereits der Fußweg gepflastert, erneuert sind in den genannten Bauabschnitten die Trinkwasser und die Schmutzwasserkanäle, die Samtgemeinde hat, wie bei allen Erdbauarbeiten im Zuständigkeitsbereich, Leerrohre legen lassen, für die künftige Breitbandversorgung, erklärt Olaf Heuermann. Und es hat wirklich keiner gemeckert? Die Frage drängt sich auf, weil am Mittwoch der Zugang zur Sparkasse vom St.-Calais-Platz aus über Schotter auf dem in Arbeit befindlichen Bauabschnitt der Rathausstraße führt. „Nein, gemeckert wurde nicht. Ich habe gezielt nachgefragt, man hat sich mir gegenüber immer wohlwollend geäußert über die Bauarbeiten“, sagt Bürgermeister Holger Könemann. Die Bürger würden Verständnis zeigen für die Bauarbeiten, wohlwissend, „wie schön es hinterher aussehen werde“. Außerdem sähen sie die Arbeiter ja täglich in Aktion.

Das nächste Projekt wartet bereits: Das ehemalige Gasthaus Nachtigall wird im Jahr 2019 abgerissen.

Tatsächlich aber hinken die Arbeiten gut eine Woche hinter dem Zeitplan hinterher, merkt Bauamtsleiter Heuermann an. Mit dem Abschluss rechne man für den Zeitraum Ende Juli bis Mitte August. Jedenfalls deutlich vor dem Kirchdorfer Markt (der im November stattfindet). Grundsätzlich hätten die „Baustellen-Gespräche“ von Gemeinde und Anwohnern gut getan, Verständnis geweckt. In Absprache mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde wurde die Gestaltung der Parkflächen vor dem Gemeindehaus an der Marktstraße in die jetzigen Arbeitsabschnitte eingeplant.

Mit der Neugestaltung der Teilbereiche der Rathausstraße, der Marktstraße sowie weiteren Teilen der Langen Straße seien die Bauvorhaben der Kommune in der Ortsmitte nicht beendet, erklärt Bürgermeister Holger Könemann. Jedoch: Vor dem Kirchdorfer Herbstmarkt wolle man kein Projekt mehr anfangen. Der Blick geht in Richtung des ehemaligen Gasthaus Nachtigall im Schatten der St.-Nikolaikirche: Die Kommune hat das Grundstück erworben, die Familie, die bis jetzt darin gewohnt hat, ist in ihren fertiggestellten Neubau umgezogen. Der Abriss des Hauses ist für das kommende Jahr geplant, ebenso die Gestaltung des Areals, in Absprache mit der Kirchengemeinde.sis

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