Fußballer des TuS Barenburg sammeln 1 050 Euro / Für Krippe, Kita und Pflegezentrum

Kicker laufen 744 Kilometer für guten Zweck

Kicker vor dem DRK-Kindergarten Barenburg mit Vertretern der unterstützten Einrichtungen (von links): Kita-Leiterin Julia Meier mit Felix, Fußballer Jonah Müller, Nicole Koteras (Pflegedienstleitung Bethel im Norden), Mike Krüger (Verbundleiter Bethel im Norden), Karin Hoyer (Vorsitzende TuS Barenburg), Fußballer Philipp Meier, Claudia Reimers (Erzieherin DRK-Krippe Barenburg) und Fußballer Niklas Meyer.
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Kicker vor dem DRK-Kindergarten Barenburg mit Vertretern der unterstützten Einrichtungen (von links): Kita-Leiterin Julia Meier mit Felix, Fußballer Jonah Müller, Nicole Koteras (Pflegedienstleitung Bethel im Norden), Mike Krüger (Verbundleiter Bethel im Norden), Karin Hoyer (Vorsitzende TuS Barenburg), Fußballer Philipp Meier, Claudia Reimers (Erzieherin DRK-Krippe Barenburg) und Fußballer Niklas Meyer.

Barenburg – Ein positiver „Nebeneffekt“ der Corona-Pandemie? So etwas gibt es tatsächlich: Die Fußballer des TuS Barenburg organisierten einen Spendenlauf, um die Krippe und den Kindergarten des DRK in Barenburg sowie das Pflegezentrum „Kirchdorfer Heide“ von Bethel im Norden in Kirchdorf zu unterstützen.

„Der Impuls dazu kam aus unserer Herren-Fußballmannschaft mitten im Corona-Lockdown Mitte April“, berichtet Spartenleiter Philipp Meier. „Da viele von uns die Zeit ohne Fußball sowieso mit Laufen verbracht haben, war nach einigen WhatsApp-Nachrichten in der Gruppe schnell klar, wie und für wen wir was machen werden.“ Jeder Kicker habe sich private und gewerbliche Sponsoren gesucht und mit ihnen individuell vereinbart, wie viele Kilometer er im Mai laufen muss, um eine Spende zu erhalten. „Die gelaufenen Kilometer wurden über eine App aufgezeichnet – hier entwickelte sich auch schnell ein kleiner Wettkampf, wer am meisten zusammenbekommt.“ An der Spitze stand am Ende des Monats Malte Goldschrafe mit 120,8 Kilometern, gefolgt von Niklas Meyer (110,2) und René Schlaak (102,5).

Insgesamt 744 Kilometer liefen die 13 Fußballer, bekamen 1 050 Euro – aufgerundet aus der Mannschaftskasse – zusammen, also 350 Euro für jede der drei Einrichtungen. Herzlicher Dank der Fußballer gelte allen Sponsoren, betont Philipp Meier. Nach dem „Kassensturz“ habe man bei den drei Einrichtungen nachgefragt, „wie wir in der Corona-Zeit unterstützen können, was dann auch in tollen Ideen umgesetzt wurde.“

Die Turnhalle sei der Lieblingsraum der Kinder in der Barenburger DRK-Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“ und neue Turngeräte „immer ein Highlight. Eine Balancierwippe und eine Leiter für das Klettergerüst wurden angeschafft“, berichtet Kita-Leiterin Julia Meier. Sie bedankt sich ebenso herzlich bei den Fußballern wie Susanne Leußner, Leiterin der DRK-Krippe „Spatzenburg“: „Große Bausteine zum Hochkrabbeln, Klettern und Bauen wurden für die Kleinsten in der Krippe angeschafft – eine Bereicherung für alle drei Gruppen, toll!“ Im Pflegezentrum „Kirchdorfer Heide“ ermöglichte die Spende einen Besuch des „Museums aus dem Koffer“: „Eine Mitarbeiterin des Kreismuseums Peine kam mit Exponaten aus dem Museumsfundus zum Thema Mode in unser Haus, die unsere Bewohner auch anfassen konnten“, berichtet Mike Krüger, Verbundleiter Altenhilfe von „Bethel im Norden“. „Erinnerungen lebten wieder auf und sorgten für einen anregenden Austausch.“ Für das Team des Pflegezentrums gab es Pizza und Getränke bei einem gemütlichen Beisammensein. Krüger bedankt sich im Namen der Bewohner und der Mitarbeitenden für das Engagement der Sportler.

Philipp Meier: „Wir haben diese Einrichtungen ausgesucht, weil wir einerseits der Meinung sind, dass insbesondere Kinder und alte, pflegebedürftige Menschen in der Corona-Zeit die größten Verlierer sind. Andererseits war uns wichtig, als Mannschaft hier im Umfeld, aus dem wir selbst Unterstützung bekommen, ein positives Zeichen zu setzen und ein Stück weit etwas zurückzugeben.“ Nicht zu leugnen sei natürlich, dass die Aktion auch Werbung für den TuS Barenburg sein soll, „da wir Kinder, egal in welcher Sportart, im Verein brauchen, um ihn weiter mit Leben zu füllen.“

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