Abschnitte des Renzeler Weges gesperrt

Keine Abkürzung „durch die Wicken“

Der Renzeler Weg ist zwischen Barenburg und Dörrieloh für Reparaturarbeiten gesperrt. Auch für Boßler...
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Der Renzeler Weg ist zwischen Barenburg und Dörrieloh für Reparaturarbeiten gesperrt. Auch für Boßler...

Kirchdorf – „Wir haben den Renzeler Weg in mehreren Abschnitten für den Durchgangsverkehr gesperrt“, lautet die aktuelle Ankündigung aus dem Rathaus in Kirchdorf.

Im Herbst 2020 hatten die zuständigen Gremien die finanziellen Mittel überplanmäßig bereitgestellt, um Reparatur- und Unterhaltungsmaßnahmen aufgrund von Fahrbahnabsackungen beheben zu können. Eine Maßnahme, die aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht als erforderlich eingestuft worden war. Die Bauarbeiten haben jetzt begonnen.

Deshalb die Sperrungen des Abschnittes zwischen Barenburg und der Kreisstraße 20 sowie von der K 20 bis hinter Renzel, Ortsteil der Gemeinde Varrel. „Außerdem haben wir gleichzeitig Arbeiten an der sogenannten ,Hannuth-Straße‘, die von der Bundesstraße 214 ab Wehrbleck bis zur Landesstraße 347 hinter Dörrieloh verläuft“, erklärt Bauamtsleiter Olaf Heuermann.

Waren im Herbst 2020 noch Kosten von insgesamt 170. 000 Euro kalkuliert worden, so haben die Ausschreibungen eine neue Summe ergeben: 150. 000 Euro für die drei Abschnitte, die insgesamt mehrere hundert Meter umfassen.

Die alte Asphaltschicht ist abgefräst, eine neue soll aufgebracht werden.

Laut Olaf Heuermann sind die Abfräsarbeiten gerade erfolgt, eine neue Schwarzdecke solle aufgebracht werden auf dem bisherigen Straßenbett, das sich in der Breite nicht verändert. Die Seitenräume sollen zur Befestigung aufgeschottert werden. Wenn die Witterung es erlaubt, könnten die Arbeiten binnen 14 Tagen beendet sein. „Doch gerade für die Asphaltierung brauchen wir gewisse Bodentemperaturen“, erklärt Olaf Heuermann, warum „Winterwetter“ die Reparaturarbeiten verzögern könnten.

Die Fahrbahnabsackungen erklärt Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher mit den Auswirkungen der trockenen Sommer. Unter der Straße befänden sich sogenannte Moorlinsen, die in eben jenen niederschlagsarmen Sommern austrockneten: „Große Bereiche fallen dann in sich zusammen“, hatte Kammacher den Gremien im Herbst 2020 erklärt. Die Kommune habe auf diese schlechten Straßenverhältnisse mittels Schildern hingewiesen, allerdings würden die Verkehrsteilnehmer Schilder einfach ignorieren.

Was auch angesichts der derzeitigen Sperrungen des Renzeler Weges gilt: Zwar dürfen Anlieger die Absperrungen passieren, jedoch sind die abgefrästen Abschnitte nicht abschreckend genug, als dass der beliebte „Abkürzungsweg durch die Wicken“ nicht doch genutzt wird, auch von „Nicht-Anliegern“. Insbesondere, wenn die Bauarbeiter ihr Tageswerk beendet haben.

Von Sylvia Wendt

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