„FerienSchnitzelGeoTour“ durch die Samtgemeinde Kirchdorf lockt

Herausforderung zur Schatzsuche

Die „Schatzkarten“ gibt es online und am Rathaus: Die „FerienSchnitzelGeoTour“ präsentieren (von rechts) Nadja Kulbarsch, Judith Dujat und Heinrich Kammacher.
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Die „Schatzkarten“ gibt es online und am Rathaus: Die „FerienSchnitzelGeoTour“ präsentieren (von rechts) Nadja Kulbarsch, Judith Dujat und Heinrich Kammacher.
  • Sylvia Wendt
    vonSylvia Wendt
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Kirchdorf – Sechs Wochen Ferien, aber alles fällt aus: Kein Jugendfeuerwehrzeltlager, Urlaub vielleicht auch nicht möglich und die eigentlich geplante Ferienkiste in der Samtgemeinde Kirchdorf kann so nicht realisiert werden. Eine Alternative bietet die „FerienSchnitzelGeoTour“.

Nadja Kulbarsch und Judith Dujat von der Stabsstelle EDV / Internet der Samtgemeindeverwaltung haben sich mit Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher zusammengesetzt, Ideen entwickelt. Dujat und Kulbarsch haben Ziele in allen Mitgliedsgemeinden gesucht und gefunden. Und so bietet sich Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen die Chance, die Samtgemeinde über die Tour zu entdecken.

„Wir hoffen, wir haben da eine gute Mischung zusammengestellt“, sagt Judith Dujat. Die Familien Kulbarsch und Dujat sind eifrige Geocacher: Die Tour sollte nicht zu einfach sein, aber auch nicht zu schwer. Dujat weiß: „Man darf die Kids nicht unterschätzen.“

Ob alleine oder in der Familie oder als Gruppe: Unter Einhaltung der coronabedingt aktuell geltenden Regeln können sich Interessierte auf den Weg zu den „Schätzen“ machen. Die finden sich, in Form eines Postkastens, an sechs Zielen – in jeder Mitgliedskommune eines. Wer die Zahlenkombination richtig erraten hat, kann das Schloss öffnen und sich einen Stempel auf den „FerienSchnitzelGeoPass“ drücken. Versehen mit Name und Adresse können die Teilnehmer den ausgefüllten Pass am Rathaus einwerfen – und wer das bis zum 31. August tut, kann sich über eine Überraschung freuen. Die Preise sind altersgerecht, versprechen Dujat, Kulbarsch und Kammacher.

Die Info-Prospekte sind am Rathaus zu haben, können aber ebenso von der Homepage der Samtgemeinde heruntergeladen werden. Bürger, die sich nicht in jeder einzelnen Mitgliedsgemeinde und deren Ortsteilen auskennen und deshalb nicht wissen, wo sie da nun hinsollen, um die Aufgabe zu lösen, können sich die sogenannten Cheats auf der Homepage holen. Im Klartext: Hier gibt es Hinweise auf Ausgangspunkte und Ziele. Zu leicht? Zu schwer? Judith Dujat und Nadja Kulbarsch bitten um Rückmeldungen, ob die Aufgaben zu leisten und verständlich waren.

Viele Ziele hatten beide selbst noch nicht besucht – von manchen erst bei der Ausarbeitung der „FerienSchnitzelGeoTour“ erfahren: „Wow, was es bei uns für schöne Ecken gibt.“

„Für uns war wichtig, dass wir den Kindern, Jugendlichen und den Familien etwas bieten können“, sagt Heinrich Kammacher. Eine Alternative, die Spaß mache, trotz aller Auflagen, die derzeit einzuhalten sind. „Das Virus ist nicht weg. Keiner will eine zweite Welle oder einen erneuten Lockdown.“

Die Koordinaten seien per Smartphone auf den Kartenapps verfügbar, erklärt Judith Dujat. Und auch, warum die Ziele nicht im weltweiten Geocaching-Netz eingepflegt sind: „Das braucht einfach zu lange, bis das System die Caches erfasst, geprüft und eingepflegt hat. Das kann auch mal vier Monate dauern. Dann hätten wir diese Tour nicht in den Sommerferien anbieten können.“

So liegen die Karten jetzt druckfrisch vor, die Ziele sind vorbereitet. Wer die gesamte Tour absolviert, sammelt eine erhebliche Zahl an Kilometern auf den Radwegen der Samtgemeinde, verraten Dujat, Kulbarsch und Kammacher.

Diese „FerienSchnitzelGeoTour“ müsse nicht die einzige bleiben, erklärt der Samtgemeindebürgermeister. Aber schränkt auch ein: Sie sei von Judith Dujat und Nadja Kulbarsch neben der eigentlichen Arbeit im Team der Verwaltung in Kirchdorf und in ihrer Freizeit konzipiert worden. Ob es eine Weitere geben wird, bleibe abzuwarten. Das hänge auch von der Resonanz auf die Premiere ab.

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