Grünflächen nachhaltig gestalten

Gemeinde Bahrenborstel geht neue Wege: Konzept für Ausgleichsflächen

Ortstermin „im Wald“: Heinrich Kammacher, Edeltraud Dummeyer-Müller, Ulrike Ehlers, Detlef Nuttelmann und Matthias Stelloh (von links).
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Ortstermin „im Wald“: Heinrich Kammacher, Edeltraud Dummeyer-Müller, Ulrike Ehlers, Detlef Nuttelmann und Matthias Stelloh (von links).

Bahrenborstel – Die Gemeinde Bahrenborstel setzt in Sachen Anpflanzungen und Grünflächen seit Längerem konsequent auf „mehr ist mehr“ und hat bereits etliche Flächen, in Absprache mit Fachleuten, mit passgenauen Bäumen bepflanzt. Und das soll jetzt auch für das Wohnprojekt „Wohnen im Wald“ gelten: Das Areal sei gut angenommen, die meisten Bauplätze für den Bau schmucker Wohnhäuser genutzt worden.

Die Bürgerinnen und Bürger, die hier wohnen, fühlten sich offensichtlich wohl, heißt es in einer Pressemitteilung der Samtgemeinde Kirchdorf. Nur noch wenige Bauvorhaben stehen vor ihrer Umsetzung, dann sei das Wohngebiet ausgebaut. Und die Gemeinde stehe vor neuen Herausforderungen, um auch künftig Bauland anbieten zu können.

Zum Ortstermin im Bereich des Wohnprojektes „Wohnen im Wald“ trafen sich jetzt Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher, der Bürgermeister der Gemeinde Bahrenborstel Matthias Stelloh mit den Stellvertretern Edeltraud Dummeyer-Müller und Detlef Nuttelmann sowie Diplom-Ingenieurin Ulrike Ehlers vom Landschaftspflegeverband Diepholzer Moorniederung. Ihr Thema: Wie kann man die sogenannten Ausgleichsflächen, die die Gemeinde schaffen muss für die Wohnsiedlung, gestalten?

Sinn des öffentlichen Grüns sei, die Straßenräume freundlich und einladend zu entwickeln. Geplant sei eine langlebige, attraktive und insektenfreundliche Bepflanzung, die aktuelle wirke an manchen Stellen artenarm und überaltert.

Es sei darauf zu achten, dass die Gestaltung nachhaltig und pflegeleicht ist. „Sowohl für die Anlieger als auch für die Kommune“, wünschen sich Edeltraud Dummeyer-Müller und Detlef Nuttelmann. Sie wissen, dass die öffentlich zugänglichen Grünflächen viele Belastungen aushalten müssen: Hitze, Trockenheit und manchmal auch Streusalz und Hunde.

Ulrike Ehlers empfahl, klimawandelresistente Bäume, Sträucher und Stauden anzupflanzen und so auf den öffentlichen Grünflächen Schutz zu bieten für Kleinlebewesen und Vögel. Sie werde ein Konzept entwickeln, über das mit den Bürgern vor Ort beraten und welches gemeinsam mit ihnen umgesetzt werden soll, kündigt Heinrich Kammacher an.

Die Gemeinde will sich nicht auf bisherige Handhabungen beschränken: „Die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen, die das Zusammenleben in unserer Gemeinde bestimmen, soll uns allen gerecht werden und auch die Bedürfnisse und die Lebensgrundlage von Flora und Fauna einschließen“, sagt Bürgermeister Matthias Stelloh und lädt Interessenten ein, ihre Bauwünsche der Gemeinde bereits jetzt mitzuteilen, um der Kommune den Bedarf aufzuzeigen.

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