Gemeinschaftsaktion der Senioren

Freistatt: Neues Storchennest

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Die Helfer nach dem Aufstellen des Storchennestes.

Freistatt - Dass Störche in Freistatt genistet hätten, nein, daran kann sich keiner der heutigen Bewohner erinnern, auch nicht an Geschichten darüber. Tatsächlich aber ist Meister Adebar kein Unbekannter in der Gemeinde. Immer wieder durchmisst er sie langen Schrittes, denn die Natur ringsherum bieten diese und jene nette Leckerei für die Storchenspeisekarte.

Flugs kam unter den Bürgern der Gedanke auf, in die Storchen-Hotellerie einzusteigen. Insbesondere die Senioren in Freistatt kümmerten sich um die Vorbereitungen. Ein veritabler Kranz wurde gebunden, nach Recherchen über die bevorzugte Inneneinrichtung wählte man passendes Interieur aus Weidenruten und Birkenästen. Auch um Hochwasserschäden durch Regengüsse zu vermeiden wurde Expertise eingeholt.

Eine Lärche (Gesamtlänge: 18 Meter, 45 Jahre alt) musste entrindet werden – den kapitalen Stamm allerdings wuchteten nicht die Senioren aus Heimstatt zu den unterschiedlichen Stationen während der Vorbereitungen – Bürgermeister Gero Enders nutzte dafür den Fuhrpark des Naturschutzbetriebes Betriebes in Heimstatt. Baum sowie Maschinennutzung sind eine Spende des Naturschutzbetriebes. Ein Fundament für das Storchennest wurde aus Beton gegossen, fast zwei Kubikmeter füllen die 1,20 Meter tiefe und breite Fläche. Jetzt war der Beton ausgehärtet und konnte der vorbereitete 8,50 Meter hohe Stamm aufgestellt werden. 16 Helfer hatten sich insgesamt für das Projekt engagiert. Die Kosten von etwa 860 Euro übernimmt die Gemeinde Freistatt. Um Getränke und Speisen für die Helfer während der Arbeiten kümmerte sich Familie Wilfried Wiegmann.

Ob sich Gäste finden, bleibt abzuwarten. Eine offizielle Einweihung soll folgen.

sis

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