Gemeinde Wehrbleck unterstützt Grundstückseigentümer bei der Gestaltung ihrer Gärten

Zuschuss für private Anpflanzungen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Wehrbleck - Bushaltespur und Buswartehäuschen in Strange sind fertig, die Beleuchtung soll noch in diesem Jahr eingerichtet sein – nun geht es darum, wie der Bereich drumherum gestaltet wird. Der Rat der Gemeinde Wehrbleck befasste sich mit diesem Thema (erneut) in seiner jüngsten Sitzung.

Eingestellt in den Haushaltsplan 2016 werden 20000 Euro für die Arbeiten. Die Idee, den großzügig bemessenen Bereich mit einer Art Wasserlauf zu gestalten, wurde verworfen, vielmehr möchte der Rat, dass der Bereich „pflegeleicht“ gestaltet wird – und ohne Risiko für Kinder. Ob der Betrag von 20000 Euro voll ausgeschöpft wird, bleibt abzuwarten. Man wolle mit dem Heimatverein besprechen, ob und inwieweit der sich mit seinen Mitgliedern einbringen wolle bei der Herrichtung – und ob der Verein auch als Träger der Maßnahme fungieren könnte. Vorgesehen ist, den vorhandenen Baumbestand zu beseitigen und neue Anpflanzungen vorzunehmen.

Laut Bürgermeister Heinrich Schwenker beachte man hierbei natürlich die Baumschutzsatzung. Es handle sich vornehmlich um Birken. „Ausdünnen“ wolle man den Bestand dort, wo der Bewuchs zu dicht ist. „Besonders hervorzuheben ist die Anlegung eines Verbindungsweges von der Bushaltestelle zur Gemeindeverbindungsstraße nach Buchhorst“, heißt es in der Vorgabe durch den Rat.

Ist der Bereich fertig gestaltet, würde die Gemeinde die gesamte Anlage übernehmen, „wobei dann auch die Fragen der Verkehrssicherungspflicht durch die Gemeinde zu beantworten wären“, notierte der Rat als Erinnerung. Der Beschluss fiel einstimmig, ebenso der für den zweiten Tagesordnungspunkt.

Hier ging es um eine „Richtlinie für die Gewährung von Zuschüssen im Rahmen eines Förderprogrammes“, die die Verwaltung bereits erarbeitet hat: Konkret geht es um Zuschüsse für Anpflanzungen durch private Grundstückseigentümer. Jährlich will der Rat Wehrbleck künftig bis zu 3000 Euro vergeben, 250 Euro als Höchstbetrag pro Maßnahme. So solle gewährleistet sein, dass nicht ein Eigentümer die Jahresgesamtsumme „kassiert“.

Aus dem nicht-öffentlichen Teil der Sitzung berichtete Heinrich Schwenker über die Erschließungsstraße im neuen Baugebiet „Alter Schulweg“. Die sei nun als Asphaltstraße fertiggestellt worden (die spätere Wohnstraße solle in Pflasterbauweise erstellt werden) – für einen höhereren Betrag, als geplant. Denn man habe zusätzliche Versickerungsmulden bauen müssen, was die Kosten „um einiges“ in die Höhe getrieben habe, so Schwenker. In dem neuen Baugebiet seien noch Bauplätze frei, Bauherren könnten die Grundstücksgröße nach Wunsch erhalten, man zeige sich in Wehrbleck beim Zuschnitt flexibel (maximale Größe: 1500 Quadratmeter). Und kostengünstig: Der Quadratmeter kostet neun Euro.

Ein Bauherr hat hier bereits sein Haus errichtet, eine weitere Bauanfrage liege vor, da bliebe noch Platz für etwa sieben Bauprojekte, je nach Größe der gewünschten Grundstücke, erklärt Bürgermeister Heinrich Schwenker.

sis

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