Gemeinde Varrel kauft Bauerwartungsland

Nachtrag und Sanierungen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Varrel - 511800 Euro bleiben in der Überschussrücklage der Gemeinde Varrel – die muss, um den Haushalt 2015 im Ergebnisplan auszugleichen, hieraus 112300 Euro entnehmen. Der Rat der Gemeinde Varrel hat in seiner jüngsten Sitzung den Nachtragshaushaltsplan 2015 einstimmig beschlossen. Hauptgrund dafür war der Kauf von Bauerwartungsland, die Fläche kostet 100000 Euro. Die Anhebung der Hebesätze für die Grundsteuern A und B um jeweils 30 vom Hundert führt zu Mehreinnahmen in Höhe von 18000 Euro.

Die Erweiterung der Straßenbeleuchtung an der Oberschule Varrel wurde „abgeschmettert“. Man habe mit den Anwohnern gesprochen und die hätten den Bereich für ausreichend beleuchtet befunden, sagte Bürgermeister Heinrich Hustedt. Daher sehe der Rat keinen Handlungsbedarf, für etwa 6000 Euro eine weitere Straßenlampe aufzustellen. Einstimmig beschlossen wurde auch die Einziehung des Wirtschaftsweges in Schäkeln Flurstück 28/1 der Flur 14 der Gemarkung Varrel. Gegen die Einziehung seien keine Bedenken geäußert worden heißt es aus dem Bauamt, das das Verfahren abwickelt.

„Zügig“ lautet die Terminierung von Bürgermeister Hustedt bezüglich der Teilsanierung des Lerchenweges. Die Pflasterbefestigung sei sanierungsbedürftig und wird durch die „Aufnahme des vorhandenen Klinkerpflasters inklusive Tiefbord und Neupflasterung durch acht Zentimeter starkes Verbundsteinpflaster in vorhandener Ausbaubreite und gleichzeitiger Neusetzung von Tiefbord erfolgen“, so die Erklärung aus dem Bauamt in Kirchdorf. Die Kosten werden mit etwa 5500 Euro beziffert. Noch in diesem Jahr, so Hustedt, solle die Teilsanierung erfolgen.

Die Entscheidung über ein Teilstück der Buchhorster Straße indes wurde aufgeschoben. Ein 80 Meter langes Teilstück befinde sich in einem schlechten Allgemeinzustand, die Sanierung mit zehn Zentimeter starkem Betonsteinpflaster würde Kosten in Höhe von 20000 Euro bedeuten. Doch der Rat will noch prüfen lassen, ob man die jetzige Breite des Weges beihalten sollte – oder er erweitert werden könne.

Dann allerdings wäre die Verkehrsführung ein Thema, da aus Richtung Wehrbleck kommende Fahrzeuge schon jetzt meist deutlich zu schnell fahren – das Verhalten würde bei einer Verbesserung und Verbreiterung der Straße wohl deutlich vergrößern. Man wolle keine „Rennstrecke“ in den Ort schaffen, so Hustedt.

sis

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