Garmin Volz aus der Gemeinde Kirchdorf ist Gastgeberin beim „Tag der offenen Gärten“ am 17. Juli

Nix blüht, Arbeit gibt‘s dennoch reichlich

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Der Rosenstamm trägt noch das Winterkleid: Der Garten von Garmin Volz im März.

Kirchdorf - Die einzigen, die sich derzeit raus trauen, sind die Osterglocken. Alle anderen sparen mit Blättern und Blüten. Garmin Volz ficht das nicht an: Der Garten der Kirchdorferin befindet sich in der Aufwachphase nach dem Winter. Als Nicht-Gärtner kann man staunen: Kein Unkraut, kein Blatt im Weg, die Buchsbaumheckchen schlängeln sich oder marschieren schnurgerade mit akkuratem Winkelschritt. Das ist so, wenn man gerne im Garten ist. Wie Garmin Volz. Die Adresse dürfen sich Gartenfreunde gerne merken: „Zwischen den Höfen“ 6, hierher wird auch für den 17. Juli eingeladen, wenn es in der Samtgemeinde Kirchdorf wieder heißt: Hereinspaziert beim „Tag der offenen Gärten“.

Von 11 bis 18 Uhr sind dann ganz unterschiedliche Gartengestaltungen zu sehen. Die Koordination liegt erneut in den bewährten Händen von Rolf Hedemann, der bereits Rückmeldungen von den Ausstellern des vergangenen Jahres erhalten hat. Neben Garmin Volz sind auch Sabine und Michael Plagge aus Varrel wieder dabei. Neu haben sich bereits Astrid Unger und Ulf Meyer von „Baumann’s Hof“ in die Liste eintragen lassen, ebenso Inge Brokate aus Kirchdorf. Wer Interesse hat, seine Gartenpforte am 17. Juli für Gäste zu öffnen, kann sich bei Rolf Hedemann unter Tel. 01520/8897662 informieren.

Langsam, mit Bedacht ausgewählt, nach und nach ergänzt: Garmin Volz hat einen Garten, in dem es von April bis September hindurch blüht. Danach übernehmen die sogenannten Amber-Bäume, deren Blätter sich im „Indian Summer“-Style vom Jahresgrün in Richtung Gelb und Rot in sämtlichen Schattierungen verabschieden.

Den Garten habe sie zwar vorgezeichnet vor der Anlage, sagt Garmin Volz, dennoch blieb genügend Platz auf den gut 1000 Quadratmetern, der nicht bepflanzt wurde. Beim Rundgang, vorbei an Hortensien, Rhododendren, Rosen, Hyazinthen, Funkien, Azaleen – viele davon nur von Volz auch ohne Blätter und Blüten zu erkennen – fällt auf, dass die Farbgebung immer sehr aufeinander abgestimmt ist. Gerne darf es blau sein, die Farbe gefällt der Hausherrin besonders. Gerne darf es auch eine Pflanze sein, die man nur beschneiden muss – Garmin Volz mag es (relativ) pflegeleicht. Stauden gibt es zwar auch, aber eher wenige. Die automatische Berieselung ist aktuell noch nicht notwendig, erleichtert aber die Arbeit, obwohl die Wasserstrahler nicht in alle bepflanzten Ecken kommen. Die Erde sei gut, die Pflanzen gedeihen. Früher war es Ackerland, hier „Zwischen den Höfen“ in Kirchdorf. Zeit für Gespräche darf gerne sein am 17. Juli. Volz bereitet nicht nur den Garten darauf vor, sondern auch das Rahmenprogramm.

Die Kirchdorfer Firma Lüdecke präsentiert formschöne Staudenhalter in verschiedenen Größen.

Im Gespräch ist Volz mit den Landfrauen bezüglich einer Patchworkausstellung.

sis

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