Bereich kann durch schnelles Eingreifen eingegrenzt werden

Freistatt: Heupresse löst Flächenbrand aus

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Die Heupresse geriet in Brand und entzündete den umliegenden Bereich. 

Freistatt - Zum dritten Mal innerhalb von drei Tagen wurden die Feuerwehren Freistatt und Wehrbleck zu einem Brandeinsatz gerufen: Gegen 14.55 Uhr alarmierte die Leitstelle in Diepholz am Dienstag die Kräfte – Flächenbrand im Freistätter Moor, ausgelöst durch eine in Brand geratene Heupresse. Der Bereich lag an der Grenze zum benachbarten Donstorf.

„Aufgrund der Tatsache, dass die nächste asphaltierte Straße vom Brandort etwa zwei Kilometer entfernt liegt und der Brandort nur auf bis zu maximal 800 Meter angefahren werden konnte, wurden umgehend Wasser führende Fahrzeuge aus Varrel und Barver nachalarmiert, um einen Pendelverkehr einzurichten“, erklärt Nils Enders, Pressesprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Kirchdorf.

Die brennende Heupresse entfachte einen Flächenbrand in Freistatt.

Die ersten Kräfte begannen sofort mit dem Aufbau der Wasserversorgung zum Brandort, mussten bei sommerlichen 26 Grad 800 Meter B-Schläuche auslegen, so Enders. Dabei halfen Landwirte sowie der ansässige Schäfer mit Traktoren und Geländefahrzeugen. „Um die enorme Schlauchstrecke zu überbrücken, wurde eine Pumpe zur Verstärkung eingesetzt“, teilt Enders mit. Durch das schnelle Eingreifen der Landwirte habe ein größerer Flächenbrand verhindert werden können. Mit einem Schwader wurde zudem nicht vom Feuer betroffenes Heu vom Brandort entfernt.

Nach Angaben der Feuerwehr brannte die sogenannte Heupresse komplett, jedoch habe durch das schnelle Eingreifen des Landwirtes die Gesamtfläche des Brandes auf 250 Quadratmeter eingegrenzt werden können.

„Insgesamt seien 17 000 Liter benötigt worden.“

Im gesamten Verlauf des Einsatzes wurde die Wasserversorgung über den Pendelverkehr der Wasser führenden Fahrzeuge durchgeführt. „Alleine um die 800 Meter Schlauchleitung zu füllen brauchten die Einsatzkräfte etwa 5 000 Liter Wasser, insgesamt seien 17 000 Liter benötigt worden“, berichtet der Pressesprecher.

Das Feuer sei nach etwa einer Stunde gelöscht gewesen. Bis das letzte Fahrzeug wieder bestückt und einsatzbereit war, habe es allerdings gut dreieinhalb Stunden gedauert, heißt es in der Pressemitteilung.

Insgesamt seien neun Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit 30 Feuerwehrleuten vor Ort gewesen, ebenso die Polizei. Die Einsatzleitung hatteFreistatts Ortsbrandmeister Gero Enders. 

sis

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