Christian Detert expandiert: Nach „Witten Deel“ in Sulingen ein zweites Haus

Nun folgt „Hausgemacht“

Christian Detert hat die Pläne fertig – er expandiert: Ab August will der Meisterkoch das Restaurant „Hausgemacht“ in Sulingen eröffnen, zusätzlich zu „Witten Deel“ in Wehrbleck. - Fotos: S. Wendt

Sulingen - Die Gerüchteküche kochte bereits, doch Christian Detert hielt sich bedeckt mit seinen Plänen für Sulingen. Nun aber geht der Koch an die Öffentlichkeit: Für August ist die Eröffnung eines neuen Restaurants in der Langen Straße geplant. Detert übernimmt die Räumlichkeiten ehemals Heitmann. Und bevor die nächste Gerüchtesuppe angesetzt wird: Nein, er bleibt weiterhin in Wehrbleck mit dem Restaurant „Witten Deel“ und dem darin integrierten Gourmetangebot zum „Fine Dining“.

Sulingen als Mittelzentrum, in das viele zur Arbeit fahren und für die Mittagspause nach einer geeigneten Versorgung abseits von Klappstulle und Apfel suchen, hat Detert gelockt. Außerdem sieht er das zweite Standbein in der City als Visitenkarte für die feine Küche bei „Witten Deel“. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten zog sich hin, Detert macht bei Ausstattung und Lage keine Kompromisse. Natürlich auch nicht bei den Zutaten.

Dabei soll der Name Programm sein: „Hausgemacht“. „Durch den Namen definieren wir, was es bei uns gibt, nicht durch die Bezeichnung Café oder Restaurant oder ähnliches“, sagt Detert. Hausgemacht werde alles sein, was über die Theke gehe, ob Burgersauce oder Suppe, Kuchen oder Eis. Deterts penible Wahl der exquisiten Zutaten für „Witten Deel“ wird auch für Sulingen gelten: „Wir wollen gute Produkte bieten, noch offener werden, was die Inhaltsstoffe angeht.“

Demnächst heißt es hier: „Hausgemacht“.

Das Prinzip „open kitchen“ (offene Küche) soll umgesetzt werden, der Gast kann den Köchen also auf die Finger und in den Kochtopf gucken. Mittags haben die meisten nur kurz Zeit – Detert will daher auch Pasta, Burger, Salat, Flammkuchen auf die Karte setzen. Alle Speisen seien „to go“, könnten vorbestellt und zur Wunschzeit abgeholt werden. Die Einladung ins „Hausgemacht“ richtet der Koch ausdrücklich an alle Bürger, ob Schüler, Geschäftsmann oder Senioren. Und die Preise? „Natürlich müssen wir die Wirtschaftlichkeit achten, wollen aber dennoch niedrige Mittagspreise anbieten“, kündigt Detert an.

Das Lokal sieht er als Ergänzung zum bestehenden Angebot der Sulinger Gastro-Szene, nicht als Konkurrenz. Man kenne sich, man spreche miteinander, sei die Devise.

„Hausgemacht“ soll montags bis freitags zwischen 12 und 21 Uhr geöffnet sein, sowie samstags bis Mittag – Detert macht das von der Nachfrage abhängig. Ebenso, ob er irgendwann auch zum Frühstück bittet. Gerade erst hat er das Team für sein Sulinger Haus zusammenstellen können. Dass er qualifizierte Ausbildungsplätze schafft, ist eine Selbstverständlichkeit für den Meisterkoch.

Die Umbauarbeiten seien umfangreich, hinsichtlich Elektrik, Wasser, Küche und „gemütlicher Inneneinrichtung“ (Zitat Detert). Die Pläne stünden, man hoffe auf wenig Überraschungen hinsichtlich der baulichen Substanz – immerhin handele es sich um ein 300 Jahre altes Haus, sagt Detert.

Vorstellbar seien in Sulingen auch Kochkurse am Wochenende, vorstellbar sei ebenso, dass sich Gäste an die Küche wenden mit der Bitte, doch mal ein bestimmtes Gericht auf die Karte zu setzen – Stichwort: „Lieblingsrezept“.

Das klingt weitaus verlockender als „wilde Gerüchte“.

sis

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