1,5 Millionen Euro: Sanierung im Kostenrahmen

Endspurt in Wehrbleck: Arbeiten im Zeitplan

Das neue Lichtband und die neue Deckenstrahlplattenheizung mit integrierter Beleuchtung, der alte Hallenboden ist entfernt.
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Das neue Lichtband und die neue Deckenstrahlplattenheizung mit integrierter Beleuchtung, der alte Hallenboden ist entfernt.

Wehrbleck – Wenn nur Innenarbeiten stattfinden, ist der Baufortschritt nicht offen sichtbar. Tatsächlich finden wöchentliche Treffen der Verantwortlichen statt, um die Bauarbeiten zu begutachten und weitere Arbeiten zu terminieren. Von der jüngsten Zusammenkunft berichtet Uwe Kellermann vom Bauamt der Samtgemeinde Kirchdorf.

Demnach gab und gibt es keine Probleme mit der Sanierung der Turnhalle. „Alle Arbeiten befinden sich im Zeitplan und liegen auch im Kostenrahmen“, erklärt Kellermann.

Aktuell wird die Installation der neuen Akustikdecke samt neuer Deckenstrahlheizung abgeschlossen. Vorbereitende Arbeiten im Umkleide- und Sanitärbereich, der ebenfalls von Grund auf saniert wird, sind abgeschlossen: Hier sollen als nächstes umfangreiche Fliesenlegearbeiten folgen und die neuen Sanitäranlagen eingebaut werden.

Fliesenlegearbeiten und neuer Hallenboden

In der Turnhalle umfasst die neue Deckenstrahlplattenheizung eine integrierte Beleuchtung sowie eine separate Boxringbeleuchtung mit möglichen 750 Lux, für die Einsätze, wenn die erfolgreichen Boxsportler des SV „Falke“ Wehrbleck die Handschuhe schnüren und echte Kämpfe austragen.

Der Einbau der neuen Akustikdecke in der Turnhalle ist fast abgeschlossen. Es folgt als Nächstes der Sporthallenboden samt Prallschutz.

Neben den abschließenden Arbeiten an der Akustikdecke sei für diese Woche die Spachtelung der Wände in der Sporthalle geplant, „damit anschließend der Prallschutz angebracht werden kann“, erklärt Kellermann.

Wenn die Akustikdecke eingebaut ist, könne das dafür notwendige Rollgerüst abgebaut werden, können im Anschluss die Arbeiten zur Verlegung des neuen Hallenbodens beginnen. Zum Abschluss der Sanierungsarbeiten rücken die Maler an.

400.000 Euro Zuschuss des Landes

Die Sanierung der Turnhalle, die Eigentum der Gemeinde Wehrbleck ist, darf den Betrag von 1,5 Millionen Euro nicht überschreiten, darauf hatten alle Beteiligten im Vorfeld gepocht.

Finanziert werden die umfangreichen und dringend notwendigen Arbeiten über einen Zuschuss in Höhe von 400 000 Euro aus dem „100 Millionen Euro Sportstättensanierungsprogramm“ des Landes Niedersachsen sowie 1 080 000 Euro, die die Samtgemeinde Kirchdorf als sogenannten „Infrastrukturzuschuss“ gewährt.

Blick in die neue Umkleidekabine: Insgesamt vier sind neu hergerichtet, erwarten Fliesen und Mobiliar.

„Wir hätten uns die Sanierung als Gemeinde allein nicht leisten können“, erklärt Bürgermeister Heinrich Schwenker, dankbar für diese Unterstützung. Wichtigster Punkt der Planungen: die energetische Sanierung des Mittelteils des Gebäudes, das im östlichen Bereich die Räume der Ortsfeuerwehr beherbergt und im westlichen Ende das Vereinsheim der „Falken“. Die Turnhalle wird nicht allein durch den Sportverein Wehrbleck genutzt, sondern bietet auch anderen Hallenzeiten – sie alle arrangieren sich ob der Bauarbeiten und aufgrund der Coronaauflagen derzeit anders. Mit Spannung erwartet auch Bürgermeister Heinrich Schwenker die Wiederinbetriebnahme der Sportstätte: Der Bürgermeister der Gemeinde Wehrbleck kandidiert nicht erneut für das Kommunalparlament.

Von Sylvia Wendt

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