Wasser abpumpen und Bäume beseitigen

Einsätze für die Ortsfeuerwehren

Kuppendorf: Der Baum drohte, auf die Bundestraße 61 zu stürzen – musste gefällt werden.

Kirchdorf - Fast alle Ortsfeuerwehren in der Samtgemeinde Kirchdorf waren am späten Freitag Nachmittag und am Samstag aufgrund des Wetters im Einsatz – zumeist musste Wasser abgepumpt werden.

Die Feuerwehren Bahrenborstel und Holzhausen wurden gegen 17 Uhr zur Verbindungsstraße zwischen Bahrenborstel und Holzhausen gerufen: die stand auf einer Länge von etwa 300 Metern unter Wasser. Für die Einsatzkräfte aus Bahrenborstel gab es noch drei weitere Pumpeneinsätze und zwei Bäume zu beseitigen, ihr Einsatz war nach drei Stunden beendet.

Freistatt: Bäume mussten von der Straße beseitigt werden.

Gegen 17.35 Uhr rückte die Ortsfeuerwehr Freistatt aus zur Verbindungsstraße zwischen Heimstatt und Freistatt – hier war ein Baum umgestürzt.Am Samstag um 16.45 Uhr folgte ein erneuter Einsatz: Erneut versperrte ein Baum die Verbindungsstraße nach Heimstatt. Um 18 Uhr folgte der dritte Einsatz: In einer Wohnanlage drang Wasser durch das Dach in das mehrgeschossige Gebäude. „Nach Absprache mit dem Dachdecker wurde eine Zwischendecke entfernt, um ein Herabstürzen zu verhindern“, berichtet Pressesprecher Nils Enders.

Kuppendorf: Der Baum drohte, auf die Bundestraße 61 zu stürzen – musste gefällt werden.

Die Ortsfeuerwehr Scharringhausen wurde am Freitag gegen 17.38 Uhr alarmiert: Regenwasser lief über die Dorfstraße auf einen Hof und dort in eine Diele. Noch während die Kameraden das Eindringen des Wassers in die Wohnräume verhinderten, kam ein zweiter Einsatzort hinzu. Auch hier lief das Wasser in ein Gebäude.Aufgrund des Unwetters mit Starkregen wurde die Ortsfeuerwehr Varrel gegen 18.05 Uhr am Freitag alarmiert: Der Hof eines landwirtschaftliches Anwesen stand soweit unter Wasser, das sich das Wasser den Weg auf die Diele bahnte, die 15 Einsatzkräfte unter Leitung von Carsten Bogdan pumpten das Wasser ab.

Die Ortsfeuerwehr Kirchdorf wurde gegen 18.05 Uhr ebenfalls alarmiert: Der Graben am Feuerwehrgerätehaus lief voll – und das Wasser drang bis ins Gerätehaus. Während die Kameraden Wasser abpumpten und das Gerätehaus säuberten, folgte der nächste Einsatz. Ein Wendehammer stand unter Wasser, bereits gut einen halben Meter hoch. Das Wasser drohte, in die Häuser zu laufen. Nach Beenden des Einsatzes unterstützten die Kirchdorfer die Kollegen aus Kuppendorf beim Sperren einer Straße.

Denn: die Ortsfeuerwehr Kuppendorf wurde gegen 19 Uhr auf die B61 gerufen. Ein Baum drohte, aufgrund des aufgeweichten Bodens, audite Fahrbahn zu stürzen. Der vorbeifließende Verkehr sorgte für zusätzliche Erschütterungen, daher wurde die B 61 kurzfristig voll gesperrt, der Baum gefällt und entsorgt. Der Einsatz der 25 Kräfte dauerte etwa 30 Minuten. - sis/ne

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