Einmündungsbereich Lange Straße / Rathausstraße wird neu gestaltet – Gemeinde beantragt Dorferneuerungs-Zuschüsse

Eine erkennbare Ortsmitte für Kirchdorf

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So könnte die künftige Ortsmitte Kirchdorfs aussehen, Modifizierungen stehen noch aus.

Kirchdorf - Es gibt nicht viele, die den St.-Calais-Platz in Kirchdorf als Dorfplatz erkennen würden. Das aber soll er sein – im Rahmen der Dorferneuerung ist die Umgestaltung des Bereiches Lange Straße / Rathausstraße ein zentrales Element für die Umgestaltung der Kirchdorfer „City“. Aktuell sind wieder Fördergelder im Rahmen der Dorferneuerung 2016 abrufbar, die Gemeinde hat sich rechtzeitig dafür beworben – in welcher Höhe Zuschüsse fließen für die umfangreichen Baumaßnahmen, muss nun abgewartet werden.

Der Rat votierte am Donnerstagabend einstimmig dafür, die Umgestaltung auf den Weg zu schicken. Haushaltsmittel stünden bereit, erklärte Bürgermeister Holger Könemann. Inwiefern ein Künstler sich mit einem Werk einbringen kann, bleibt abzuwarten, denn die endgültige Gestaltung ist noch nicht „en Detail“ festgezurrt. Ziel ist, den Bereich aufzuwerten, Fußgängern, Radlern und motorisierten Verkehrsteilnehmern jeweils Raum zu geben. Ratsherr Gerd Kemmann sieht Gefahren im Begegnungsverkehr, wenn auf beiden Seiten Parkstreifen eingeplant werden. Ratsfrau Ingelore Eickhoff mahnte breitere Parkbuchten an, damit auch ältere Verkehrsteilnehmer sicher ein- und aussteigen könnten. Zumal Patienten für das Ärztehaus und Kunden der Apotheke eingeschränkt mobil seien. Die Anordnung einiger Parkplätze im Rund gefällt, laut Ratsherr Helko Krickemann käme die Variante sehr gut an, wie etwa beim Pflegezentrum in der Brinkstraße. Ratsherr Fritz Griewe schlug vor, Parkplätze für Senioren sowie Frauen mit Kindern auszuweisen, um sie besonders zu schützen.

Man war sich einig, dass die Neugestaltung der Kirchdorfer Ortsmitte auch für den Herbstmarkt neue Gestaltungsmöglichkeiten biete – sich der Ortskern ungemein positiv verändern werde. Ob die Parkbuchtgestaltung auf der Südseite der Langen Straße bis zum ehemaligen Kaufhaus Röhrkasten verlängert werden kann, wird zu klären sein, wenn die Pläne modifiziert und die Kosten berechnet sind.

Einnahmen indes erwartet die Kommune durch das Gewerbegebiet an der B61, für das Veränderungen angekündigt werden. Zwei neue Bauvorhaben seien dort konkret geplant, die Verhandlungen noch nicht zur Unterschrift gebracht, so Könemann. Man habe Quadratmeterpreise von zehn Euro (inklusive Erschließung) für den Bereich festgelegt. Und wolle nun das Wegeplanverfahren einleiten. Am Montag beginnt die Vermessung für die zwei Bauvorhaben.

sis

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