Zügiger Baubeginn in Bahrenborstel / Kosten: Etwa 80 000 Euro

Eine Remise auf dem Dorfplatz

Die Pläne für die neue Remise auf dem Dorfplatz Bahrenborstel.

Bahrenborstel - Das Finanzamt bittet darum, das Geld auszugeben, das hat man ja auch nicht so oft. Das Vermögen des Heimatvereins „op den Borne“ Bahrenborstel ist in den zehn Jahren des Bestehens kontinuierlich angewachsen. „Von Reichtümer anhäufen“ steht allerdings nichts in den Vereinsstatuten – doch so einfach verpulvert werden sollte das Geld nicht. Nun aber stehen hohe Rechnungen ins Haus: Gut 80 000 Euro, so die Kalkulation, soll der Neubau einer Remise kosten. Das Projekt, seit sehr langer Zeit bereits angedacht, könne nun realisiert werden.

Das Grundstück, Teil des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens Hustedt in der Dorfmitte gegenüber der ehemaligen Schule, befindet sich „seit Jahren“ in den Händen der Kommune, sagt Bürgermeister Heinz Albers.

Einst habe hier auch eine Remise gestanden, erklärt Ulrich Vogt, Vorsitzender des Heimatvereins. Die Remise solle ein teilweise offenes Gebäude sein, Treffpunkt für unterschiedliche Gruppen aus der Gemeinde, Ausstellungsraum und Unterstellmöglichkeit für die zahlreichen historischen Gegenständen im Besitz der Heimatpfleger, die derzeit auf fast ebenso zahlreiche Scheunen verteilt sind. In der Remise könnte man erstmals alles vereinen. 25 000 Euro Eigenkapital, 25 000 Euro in Form von Eigenleistungen und der Zuschuss von 30 000 Euro seitens der Gemeinde bilden das Kapital, mit dem der Bau endlich realisiert werden könne. Die geschlossene Fläche misst sieben mal zwölf Meter, der offene Überstand vier mal zwölf Meter. Der Bau passt genau auf das Grundstück mit altem Baumbestand. Gefällt werden müsse dennoch eine Eiche – „weil Revierförster Helge Herold sie als verkehrsgefährdend eingestuft hat“, sagt Albers. Der Blitz sei in den Baum eingeschlagen, Äste seien morsch und auch am Stamm habe man einen Befall festgestellt. Der Bau der Remise solle in Kürze beginnen, denn bereits zum Weihnachtsmarkt, zu dem in diesem Jahr wieder eingeladen wird (3. Dezember, 14 Uhr) will der Heimatverein das neue Gebäude präsentieren – wenn auch noch nicht vollends fertiggestellt.

Mit den Außenanlagen, inklusive Pflasterung, Sitzgelegenheiten, Pflanzen und einer „E-Bike-Tankstelle“, will man sich (frühestens) im kommenden Jahr beschäftigen, dazu seien die Pläne noch nicht beendet. Hierfür möchte man gerne Zuschüsse im Rahmen der Dorferneuerung beantragen.

„Und dann sind wir pleite“, sagen Albers, Vogt und Irmgard Krebs vom Heimatverein und müssen lachen. - sis

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