Neu in der Verwaltungsstruktur des Rathauses Kirchdorf: die EDV-Abteilung

E-Akte, Urkunden online ordern, Homepage

Ansprechpartnerinnen in Sachen EDV im Rathaus in Kirchdorf sind jetzt, von links, Nadja Kulbarsch, Judith Dujat und Maike Mühlenhardt.

Kirchdorf - Von Sylvia Wendt. Die Verwaltung der Samtgemeinde Kirchdorf ist um eine neue Abteilung reicher: Eine hausinterne Umstrukturierung macht es möglich, dass das Trio Nadja Kulbarsch, Judith Dujat und Maike Mühlenhardt unter der Leitung von Kulbarsch nun die neue EDV-Abteilung bilden kann.

Angegliedert dem Fachbereich „Zentrale Dienste“ mit Fachbereichsleiter Heinrich Kammacher, kümmern sich Kulbarsch, Dujat und Mühlenhardt um alles rund um Hard- und Software sowie den großen Bereich „Internet“.

Aktuell werde die Homepage komplett erneuert. Die Handhabung soll vereinfacht werden, die Homepage auch kompatibel sein mit denen anderer Kommunen. „In Vorbereitung ist etwa, dem Bürger zu ermöglichen, auch online Dienstleitungen zu bestellen und bezahlen. Zum Beispiel Urkunden aus dem Standesamt“, erklärt Nadja Kulbarsch. Grundsätzlich solle die Homepage bürgerfreundlicher gestaltet werden. Das Layout und die inhaltliche Gestaltung einerseits, das Einpflegen der technischen Vorgabe für Online-Bezahlungen andererseits: Nicht alles geht in Eigenregie, manche Aufgaben sind an Fremdfirmen vergeben, vieles muss abgestimmt werden. Doch die Freigabe der neue Homepage und damit der neuen Online-Optionen auch für die Bürger rücken in Sichtweite: Juni wird als mögliches Datum genannt.

Eher für den hausinternen Gebrauch ist die E-Akte gedacht. Der Zugriff auf Daten per Mausklick soll den Mitarbeitern eine schnelleren Zugang zu den notwendigen Daten bescheren, ohne zeitaufwändige händische Suche in mit reichlich Papier bestückten Akten. Die Schulung der Mitarbeiter beginne demnächst, die Einführung sei noch in diesem Jahr geplant, erklärt Heinrich Kammacher.

Die große Mehrheit der Ratsmitglieder nutzte den papierlosen Sitzungsdienst, der seit gut zehn Jahren angeboten werde. Die Teilnahme sei nicht verpflichtend, denn man möchte Bürger, die nicht Technik-affin seien, nicht von einer Kandidatur als Ratsmitglied abhalten, sagt Kammacher.

Gleichwohl stehen erste Überlegungen im Raum, im kommenden Jahr, wenn Wahlen bevorstehen, alle neuen Ratsmitglieder mit einem Gerät einer Marke auszustatten. Derzeit nutzen die Ratsmitglieder ihre privaten Geräte (und erhalten dafür eine erhöhte Aufwandsentschädigung), das bedeute ganz unterschiedliche Hersteller – samt der unzähligen technischen Fragen dazu an die EDV-Spezialistinnen der Verwaltung.

Die Ausstattung der in 2021 neu gewählten Kommunalpolitiker allerdings müsse die aktuelle „Politik“ noch beraten und einen Beschluss dazu fassen.

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