DRK-Einrichtung in Barenburg wird festlich eingeweiht – und „getauft“

Krippe heißt „Spatzenburg“

+
Heinrich Kammacher (links) und André Meyer lüfteten das Tuch – und damit das Geheimnis um den Namen der Krippe.

Barenburg - Die DRK-Kinderkrippe in Barenburg wurde am Samstag offiziell eingeweiht. Während die Kinder nach Herzenslust spielten, schauten sich die Erwachsenen um und staunten: Innerhalb eines Dreivierteljahres hat sich die ehemalige Grundschule in eine Betreuungseinrichtung für Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren verwandelt, die sich im wahrsten Sinne sehen lassen kann: groß, gemütlich, gastfreundlich – nach Bedarf sogar ganztags.

Zur Einstimmung tanzten und turnten Kindergarten- und Krippenkinder nach dem Fitness-Superhit „Theo ist fit“, im Anschluss hieß Einrichtungsleiterin Susanne Leußner die große Gästeschar willkommen. Eltern, Nachbarn, Abordnungen der örtlichen Vereine und Vertreter von Rat und Verwaltung waren ebenso erschienen wie interessierte Besucher, die sich von der Umgestaltung des Grundschulgebäudes zur Krippe ein Bild machen wollten.

Im Namen des Trägers gratulierte DRK-Kreisgeschäftsführerin Ulrike Hirth-Schiller zu dem gelungenen Umbau. Sie lobte die kompetenten Verhandlungspartner der Samtgemeinde: „Hier streitet man sich nicht über das ‚Ob‘, sondern setzt sich mit dem ‚Wie‘ auseinander.“ Von dem Ergebnis zeigte sie sich „extrem beeindruckt“, die Einrichtung sei in puncto Raumangebot und Ausstattung landkreisweit eine der schönsten.

Heinrich Kammacher, Bürgermeister der Samtgemeinde Kirchdorf, unterstrich den Mut der Politik, frühzeitig Entscheidungen zu treffen. Schon jetzt zeichne sich ab, dass man mit dem Projekt, das mit großzügigen Landeszuschüssen realisiert worden sei, ein richtiges Zeichen gesetzt habe. Auf der Suche nach einem passgenauen „Rundum-sorglos-Paket“ in Sachen Kinderbetreuung hätten Eltern nun die Qual der Wahl: „Wir bieten hochwertige Qualität – dezentral an neun Standorten.“ Nach der Zusammenlegung der vier Grundschulen am Standort Kirchdorf sei die jetzige Nachnutzung des Gebäudes ein weiterer positiver Aspekt.

Barenburgs Bürgermeister André Meyer dankte Politik und Verwaltung für ihre Weitsicht. Der Erfolg habe viele Väter: Entscheidungsträger, Handwerker, Krippen-Team und Eltern hätten an einem Strang gezogen. Barenburg habe mit der Grundschule Infrastruktur verloren, mit der Krippe aber ein neues Aushängeschild gewonnen.

Eine Überraschung für die Gäste: Susanne Leußner lüftete das Geheimnis, auf welchen Einrichtungsnamen sich Elternrat und Erzieherinnen geeinigt haben. Die Kinderbetreuungseinrichtung für die Jüngsten heißt „Spatzenburg“. André Meyer und Heinrich Kammacher enthüllten ein Schild mit dem Namenszug – ein Geschenk von Landmaschinenmechanikermeister Dieter Mattke (Varrel).

Mitte Januar hatten Susanne Leußner und ihr Team den Krippenbetrieb mit den ersten Kindern aufgenommen. Insgesamt stehen hier 30 Plätze zur Verfügung. „Inzwischen ist die Nachfrage groß“, sagte Susanne Leußner: „Schon im August werden wir die zweite Gruppe einrichten.“

mks

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Alpaka-Nachwuchs in Rethem

Alpaka-Nachwuchs in Rethem

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

„Lenna” im Kurpark

„Lenna” im Kurpark

Meistgelesene Artikel

Philip Sander löst Simon Hammann als Schützenkönig von Twistringen ab

Philip Sander löst Simon Hammann als Schützenkönig von Twistringen ab

Twistringer Schützen erleben Marathon der Glückseligkeit

Twistringer Schützen erleben Marathon der Glückseligkeit

Neues Königspaar in Twistringen gekürt

Neues Königspaar in Twistringen gekürt

Sanitär-Firma Waßmann: Insolvenz

Sanitär-Firma Waßmann: Insolvenz

Kommentare