Dritter „Irischen Abend“ des Heimatvereins Wehrbleck bei „Witten Deel“

Andrang der Folk-Fans

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Das Trio „Big Matten“ spielte zum Auftakt beim „Irischen Abend“ in Wehrbleck.

Wehrbleck - Eine breite Auswahl an irischer und schottischer Folklore, dem Anlass angemessene Speisen und Getränke, und alles bei angenehmen Temperaturen unter freiem Himmel in lauschiger Atmosphäre – der dritte „Irische Abend“ des Heimatvereins Wehrbleck am Samstag bei „Witten Deel“ hatte allerhand zu bieten.

Davon ließen sich auch die Gäste in großer Zahl locken und sorgten für einen derart starken Andrang, dass eilends noch zusätzliche Tische und Stühle im Innenhof aufgestellt werden mussten. Schon der Vorverkauf sei sehr gut gewesen, berichtete Mitorganisator Markus Kellermann vom Heimatverein, deswegen habe man die Veranstaltung vom Garten, wo sie im letzten Jahr noch Platz hatte, in den Innenhof verlegt.

Auf einer zur Bühne umfunktionierten Lkw-Anhänger eröffnete das Trio „Big Matten“ den Abend. In der Besetzung Didi Krämer (Mandoline, Gitarre und Gesang), John Harden (Gitarre und Gesang) und Victor Besch (Concertina, Dudelsack, Gitarre, Löffel und Gesang) widmete sich das Ensemble vorwiegend dem klassischen Liedgut wie „Irish Rover“ oder „Whiskey In The Jar“, aber auch eigene Stücke waren zu hören. Den zweiten Teil des Abends bestritt die Gruppe „Die Kapellis“ um Frank Ohnesorge aus Haßbergen. In Wehrbleck als Septett zu Gast, bot die Formation ein abwechslungsreiches Repertoire aus Folk-Klassikern und Volksliedern. Raum zum Tanzen war zwar vorhanden, aber lieber genoss das Publikum die Auftritte im Sitzen oder Stehen und spendete reichlich Beifall. Dazu ließen sich die Zuhörer Guinness und Kilkenny vom Fass schmecken, aber auch verschiedene Whiskeys waren im Angebot.

Zur Stärkung hatte zudem Christian Detert von „Witten Deel“ Irish Stew mit Lamm, einen Pulled Pork-Burger oder gebeizten Lachs mit Kartoffelpuffer vorbereitet. „Zu einem irischen Abend gehören irische Gerichte aus irischen Produkten“, betonte er. Die Zutaten habe er eigens von seinem Lieferanten aus Irland importiert und die Gerichte für den hiesigen Geschmack kompatibel gemacht. „Für uns ist wichtig, dass die Gäste sich wohlfühlen, aber ich bin komplett zufrieden.“

Zufrieden war auch Kellermann mit dem Abend: „Wir wollen als Heimatverein für Wehrbleck etwas anbieten, und wir freuen uns, dass das so gut angenommen wird.“ Der Ansatz sei, gemütlich zusammen zu sitzen und dabei ursprüngliche Musik zu hören. Dafür habe man zum ersten Mal zwei Live-Bands engagiert. Das habe sich bewährt, und es werde einen weiteren „Irischen Abend“ geben. Noch nicht klar ist allerdings, ob es beim Termin bleibt: „Open Air ist immer schöner als drinnen, aber dafür brauchen wir das Wetter. Deswegen überlegen wir, ob wir vielleicht in den Juli gehen, um immer Sommerwetter zu haben“, kündigte Kellermann an.

hab

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