Kita Scharringhausen erhält einen neuen Gruppenraum und anderes mehr

Die echten Baumeister kommen

Birgit Brückner erklärt die Pläne für den Umbau der Kita, der in diesem Jahr erfolgen soll.
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Birgit Brückner erklärt die Pläne für den Umbau der Kita, der in diesem Jahr erfolgen soll.

Scharringhausen – Nix Plastik: Die echten Baumeister rücken in diesem Jahr an in der Kindertagesstätte Scharringhausen. Während die (derzeit) 75 Mädchen und Jungen wohl gerne gucken würden, was der Bautrupp da an echten Werkzeugen nutzt und die Lärmkulisse eher super fänden, hofft Leiterin Birgit Brückner, dass die Arbeiten in den Ferien erfolgen.

Das genau aber kann Bauamtsleiter Olaf Heuermann von der Verwaltung der Samtgemeinde Kirchdorf aktuell nicht versprechen. Der Bauantrag sei gestellt, parallel würden die Ausschreibungen vorbereitet: „Wir gehen davon aus, dass die Bauarbeiten bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Allerdings wird im laufenden Betrieb gebaut werden müssen.“ Die letzte umfangreiche Sanierung des Hauses, dessen Träger die evangelisch-lutherische Kirche ist, liege 27 Jahre zurück, immer wieder wurde danach „was gemacht“.

Betreut werden Kindergartengruppen mit Mädchen und Jungen im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung. In der Krippe kümmert sich das Team um Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. In den beiden Integrationsgruppen können jeweils bis zu vier Kinder mit erhöhtem Förderbedarf betreut werden. Im Laufe der Jahre wurde auf die jeweiligen Anforderungen immer reagiert. Nun aber erfolgt eine größere Baumaßnahme –  finanziell getragen durch die Samtgemeinde Kirchdorf. Dafür sind, nach gut 50 .000 Euro an Planungskosten im Jahr 2021, im Haushaltsplan 2022 250. 000 Euro eingestellt.

Die neue Mensa soll rechts neben dem Eingang liegen.

Wie beim Umbau von bestehenden Bauwerken üblich – wenn man erst mal anfängt... – gehört zu überplanten Bereichen mit neuer Nutzung auch, das für deren bisherige Verwendungszwecke ein neues Areal gefunden werden muss. Der aktuelle Abstellraum etwa wird der neuen Mensa Platz machen. Wer auf den Eingang blickt, würde künftig rechts davon den Bereich für die Mensa finden. In der hätten, nach bisherigen Planungen, allerdings nicht alle Kinder gleichzeitig Platz, sagt Birgit Brückner. Aktuell seien 34 Mädchen und Jungen aus dem Kindergartenbereich zum Mittagstisch angemeldet. „Das Essengehen müssten wir einfach staffeln“, sagt Brückner.

Die Krippenkinder essen in ihrem Bereich, bereits um 11 Uhr, dann heißt es „süße Träume“ beim Mittagsschlaf. Der Schlafraum der Krippe werde durch den Umbau vergrößert. Und für die Kindergartenkinder entsteht überhaupt erst ein eigener Schlafraum. Bisher werde für die Mittagsruhe ein Nebenraum genutzt. Brückner lobt die Planungen: „Was wir uns gewünscht haben, kriegen wir auch.“ Unbedingt auf der Liste stand ein direkter Zugang zum Garten. Bisher führt der Weg durch den Waschraum nach draußen. Da es durch den Raum künftig nicht mehr auf den Spielplatz geht, kann er gänzlich umgeplant werden. Das Kita-Team lässt sich überraschen, was daraus genau wird.

Ein Blick auf den neu geplanten Gruppenraum.

Das Planungsbüro Keese aus Wagenfeld hat im neuen über 55 Quadratmeter großen Gruppenraum einen zusätzlichen, 18 Quadratmeter großen Differenzierungsraum eingeplant, sodass, wenn notwendig, die Gruppe aufgeteilt werden kann. „Etwa, um einen ruhigen Bereich zu schaffen“, freut sich Birgit Brückner. Die Ausstattung wird später bestellt. Als Nächstes treffen sich die Leiterinnen der Kinderbetreuungseinrichtungen in der Samtgemeinde, um die Anmeldungen abzugleichen und den Bedarf zu klären. Tatsächlich entwickeln sich die Anmeldungen prima. Eher super. So gut, dass in Bahrenborstel, wie berichtet, bereits weiterer Raum geschaffen wurde, weil es so viele Kinder gibt, die angemeldet wurden.

Übrigens: Für den Abstellraum in der Kita Scharringhausen blieb in den neuen Plänen auch noch Platz.

Von Sylvia Wendt

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