Details in die Pläne integriert

Ortsdurchfahrt Barenburg soll 2019 umgestaltet werden

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Den Stein oder den anderen? Schön, aber auch nicht rutschig soll er sein, sich nicht abnutzen... der Arbeitskreis zur Ortskern-Neugestaltung in Barenburg hatte seine Entscheidung dennoch innerhalb von nur zehn Minuten getroffen. 

Barenburg - Von Sylvia Wendt. Diese Steine oder jene? Der Arbeitskreis in Barenburg, der sich mit der Neugestaltung des Ortskerns befasst, hatte am Mittwochabend eine kleine Auswahl zu treffen. Planer Stefan Winkenbach stellte den Mitgliedern die Pläne vor – nach der Bürgerversammlung im Dezember jetzt detaillierter aufgearbeitet, inklusive korrekter Vermessung sowie der Wünsche und Vorgaben, wo diese umgesetzt werden können. Der Arbeitskreis gab „grünes Licht“.

Jetzt heißt es für Olaf Heuermann, Fachbereichsleiter Bauen und Entwicklung, die Pläne in Zahlen umzurechnen, damit die Ausschreibungen erfolgen können. Ziel ist, dass mit der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Barenburg im kommenden Jahr begonnen werden kann. Die neue Ortsumgehung soll, so die bisherigen Pläne, bis Weihnachten fertiggestellt werden kann. Das Leben im Flecken kann sich dann entschleunigen. Wenn nicht mehr tausende Tonnen täglich auf die Fahrbahn pressen und gegen die Häuserwände drücken, soll sich die Fleckensmitte wieder zu einem Treffpunkt zurückentwickeln: Die Bereiche für motorisierte Vehikel sowie Radler und Fußgänger auf gleichem Niveau, kenntlich gemacht durch unterschiedliche Pflasterung; Bäume werden nicht gefällt, sondern in die Gestaltung integriert. 

Bushaltebucht und Wartebereiche

Planer Stefan Winkenbach hat ab dem Gasthaus Runge in Richtung Norden die Achse der Straße etwas verlegt, das ergibt vor dem Gasthaus einen breiteren Bereich, etwa für Außengastronomie. Die beiden Bushaltestellen vor der ehemaligen Volksbank und vor dem Gasthaus Maschmann erhalten eine großzügige Bushaltebucht und Wartebereiche. Der Arbeitskreis will hier auch Unterstellmöglichkeiten errichtet wissen. Im Bereich des Speichers öffnet sich der Platz, der jetzt mit großen Steinen zur Straße hin abgegrenzt ist, künftig komplett – die Steine, mit integriertem Brunnen und alten Bänken, verschwinden – in der jetzigen Gestaltung. Laut Winkenbach seien neue Bänke und ein anderes Brunnenkonzept angedacht. Bei Veranstaltungen könne der Straßenkörper im Bereich des Speichers einbezogen werden. Entlang der Ortsdurchfahrt ab Großer Aue bis zur Kirche sind immer wieder Parkbuchten, wo es geht, eingeplant – in einer Breit von 2,20 Meter. Die Fahrbahn ist vier Meter breit geplant, mit je 50 Zentimetern Gosse an beiden Seiten.

Beschließen müsse der Gemeinderat, ob künftig in den Kreuzungsbereichen, etwa den Einmündungen Teichgärten, Auestraße, Schulgärten künftig „rechts vor links“ gelten soll oder Verkehrsteilnehmer auf der Ortsdurchfahrt Vorfahrt hätten.

Arbeitskreisleiter André Meyer und Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher erinnerten eindringlich daran, dass für Privatmaßnahmen von Anwohnern, die im Rahmen der Dorferneuerung mit Zuschüssen gefördert werden sollen, bis zum 15. September 2018 (Eingangsstempel bei der ArL in Sulingen) Anträge vorliegen müssen. Uwe Kellermann vom Team im Bauamt der Verwaltung in Kirchdorf steht für Fragen um geplante Maßnahmen zur Verfügung (Tel. 0 42 73 / 88 26).

Eine eigenständige Maßnahme ist die Gestaltung des Areals zwischen Heilig-Kreuz-Kirche und gegenüber liegendem Gemeindehaus. Zuständig ist das Amt für Bau- und Kunstpflege Verden. Dessen Architektin Imke Hartmann stellte die bisher entwickelten Pläne vor: Viereckige Platzgestaltung oder lieber rund? „Rund“ hieß es einstimmig im Arbeitskreis.

Die alten Kopfsteinpflastersteine wolle man wieder verwenden, eine Verbindung schaffen zwischen Kirche und Gemeindehaus, barrierefreien Zugang zur Kirche ermöglichen, neu gestaltet werden solle der Bereich am Denkmal. Zusammen mit dem Bauamt will „Kirche“ die Anträge auf Zuschüsse aus der Dorferneuerung ebenfalls zügig auf den Weg bringen.

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