Teilbereich der Ortsdurchfahrt Varrel wird bereits befahren / Noch keine offizielle Freigabe

Der Verkehr fließt wieder – ein bisschen

Plausch mit Blick auf den Baubereich an der Flöthe.
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Plausch mit Blick auf den Baubereich an der Flöthe.

Varrel – Die Varreler nehmen die Baustelle, die seit Oktober 2019 mal vor der einen, mal vor der anderen Haustür entlang der Ortsdurchfahrt die Zuwegung erschwert oder unmöglich macht, ziemlich gelassen. Täglich wird geschaut, welche Fortschritte die Arbeiten machen.

Und welche Abschnitte wieder nutzbar sind. Die offizielle Freigabe für den nördlichen Teil der Ortsdurchfahrt, von der Ortseinfahrt ab Firma Mattke bis zum Gasthaus „Lindenhof“ (Hartje-Melloh), ist noch nicht erfolgt, der Abschnitt ist asphaltiert und wieder befahrbar.

Die Busse der Landesbuslinie 137 zwischen Sulingen und Diepholz fahren die Haltestellen entlang dieses Abschnittes wieder an. „Ganz fertig sind die Bereiche noch nicht – es fehlen die Wartehäuschen“, erklärt Bauamtsleiter Olaf Heuermann von der Verwaltung der Samtgemeinde Kirchdorf. Nicht alle Zufahrten und Zuwegungen entlang des Abschnittes sind bereits fertiggestellt.

Aktuell gesperrt ist der Bereich ab dem Gasthaus bis zur Firma Edgar Schröder. Und damit die Abzweigung auf die Kreisstraße 20, der Kreuzungsbereich Bahnhofstraße / „Auf der Loge“. Verkehrsteilnehmer müssten in Richtung Scharringhausen /Kirchdorf über die Kreisstraße 19 und Barenburg fahren oder aber die Landesstraße 347 in Richtung Ströhen nutzen, um dann über die Mühlenstraße auf die K 20 zu gelangen.

Für Bürgermeister Heinrich Hustedt wichtig: „Endlich ist der lokale Edeka-Markt für die Bürger wieder besser erreichbar.“ Hier werden im Bereich der Buchhorster Straße weitere Arbeiten ausgeführt, entstehen zusätzliche Parkplätze für Kunden und Kirche, direkt am Gemeindehaus.

Aufgestellt seien bereits Masten entlang der Hohen Straße – ergänzt um die passenden Köpfe werden sie später zu Straßenlampen.

Ein großer Kran sowie mehrere große Baufahrzeuge locken Zuschauer derweil auf die neue Brücke über die Flöthe. Die Arme aufgelegt auf dem neuen Geländer schauen manche zu, wie Restarbeiten an der Dükerung erfolgen. Und die massiven Erdbewegungen, die hier stattfinden mit der Vielzahl an Fahrzeugen? „Da entsteht das Regenrückhaltebecken“, berichtet Heuermann. Die Bauarbeiten befänden sich weiterhin im Zeitplan, keine Bauüberraschungen, was den Untergrund angeht, habe es bisher gegeben.

Auch keine archäologischen Sensationen in Gold: Das Team der Firma Matthäi aus Verden komme gut voran, täglich begleitet von einer Vielzahl an Zaungästen.

Auf zwei Jahre sind die Bauarbeiten angesetzt: Erneuert werden nicht nur 1,6 Kilometer Fahrbahn der Landesstraße 347 in der Ortsdurchfahrt Varrel (an manchen Stellen von Grund auf), sondern auch Regenwasser- und Trinkwasserkanäle, Hausanschlüsse gelegt sowie Bushaltestellen und Parkbuchten barrierefrei gestaltet. Die Gesamtkosten werden auf 6,4 Millionen Euro berechnet.

Plausch mit Blick auf den Baubereich Kirchenkreuzung.

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