85 Jahre Ratsexpertise verabschiedet

Dank an engagierte Mandatsträger

Holger Könemann, Ludolf Becker, Wilhelm Hespos, Rolf Lohmann, Udo Nordloh-Dreyer und Fritz Griewe (v.l.). - Foto: S. Wendt

Kirchdorf - Viele „warme Worte“ gab es bei der jüngsten Sitzung des Kirchdorfer Rates: Verabschiedet wurden fünf Ratsmitglieder, die sich nicht erneut zur Wahl gestellt hatten. Bürgermeister Holger Könemann bat die herren in alphabetischer Reihenfolge nach vorne.

Mit Ludolf Becker gehe ein Ratskollege, der sich wie kaum ein anderer mit den Grundstücksverhältnissen in Kirchdorf auskenne – nach 25-jähriger Ratstätigkeit. „Als Sprecher der Flurbereinigung haben wir hoffentlich weiterhin engen Kontakt“, dankte Könemann mit Urkunde, Uhr und Blumen für Beckers Engagement. Becker dankte ebenso: „Es hat viel Spaß gemacht, besonders mit dir, Holger. Die Uhr mit Kirchdorfer Wappen habe nichtmal er, guckte der Gemeindechef bei jedem zu überreichenden Exemplar durchaus neidisch aufs Ziffernblatt.

„Das hast du dir verdient“, kommentierte Könemann die Entscheidung von Fritz Griewe, nach fünfjähriger Ratstätigkeit als Pensionär künftig mehr Zeit in Spanien verbringen zu wollen. Griewe sei nie bange gewesen, seine Meinung zu sagen, Könemann dankte für die stets offenen Worte und konstruktiven Diskussionen – und die Weihnachtsbeleuchtung, die Griewe mit initiiert habe. 100 Sterne würden es in diesme Jahr sein, kündigte Griewe an, die in diesem Jahr die gemeinde erleuchten.

Auf 20 Jahre im Gemeinderat Kirchdorf blickt Wilhelm Hespos zurück. Keiner sei so gut informiert über die Kuppendorfer Eigentumsverhältnisse, von 2001 bis 2011 sei Hespos stellvertretender Bürgermeister gewesen, von 2001 bis 2006 Mitglied im Verwaltungsausschusss. „Wir sind für alle Ortsteile zuständig“, rief Hespos dem neuen Rat zu, man sei eine Gemeinde. Es habe Spaß gemacht, insbesondere seitdem Heinrich Kammacher Samtgemeindebürgermeister sei und Rat und Verwaltung zusammenarbeiten.

Kompetent, uneigennützig, weitsichtig seien die Beiträge von Rolf Lohmann stets gewesen, sagte Holger Könemann. Und auch aufgrund der fachlichen Qualifikation als Bauunternehmer würde Rolf Lohmanns Expertise nach 25 Jahren im Rat fehlen. Von 1996 bis 2001 war Lohmann 2. stellvertertender Bürgermeister und Mitglied im Verwaltungsausschuss, gehörte von 1992 bis 1996 dem Marktauschuss an („Wirklich?“) und war von 2006 bis 2011 Gemeindevertreter. Lohmann erklärte, man habe nun gute, jüngere Leute, die nachrücken. Er habe sich gerne für die Gemeinde engagiert.

Mit Udo Nordloh-Dreyer verlasse „das Gewissen Scharringhausens“ den Rat, sagte Könemann. Er sei immer ein Querdenker gewesen, der den Rat die Sachverhalte aus einer anderen Perspektive habe sehen lassen und damit sehr wichtige Beiträge geleistet habe. Udo Nordloh-Dreyer kandidierte aus beruflichen Gründen nach zehn Jahren nicht erneut für den Rat. 

sis

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