Ausflugsziel am Himmelfahrtstag

Jahresfest Freistatt: Bunter Mix als Erfolgsgarant

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Die Straßenmusiker von „Beat‘ Blow“ begeisterten das Publikum.

Das Jahresfest von Bethel im Norden in Freistatt bleibt ein Besuchermagnet. Die am Donnerstag war die 119. Auflage.

Freistatt – Mit der Nennung konkreter Besucherzahlen hält sich Frank Kruse zurück. Bethel im Norden hatte für Donnerstag zum Jahresfest nach Freistatt eingeladen. „Vor 30 Jahren waren es vielleicht 600 Besucher“, sagt der Bereichsleiter Wohnungslosenhilfe von „Bethel“. Seitens der Gastgeber rechne man derzeit jährlich am Himmelfahrtstag mit 10 000 bis 12 000 Besuchern in der Gemeinde der Samtgemeinde Kirchdorf.

Die Gemeinde Freistatt sei 120 Jahre alt, rechnet der Bereichsleiter vor. „Schon seit 119 Jahren gibt es das Jahresfest. Am Anfang war das eine kleine Veranstaltung.“

Hatten die Mitarbeiter der diakonischen Einrichtungen zu Beginn unter sich gefeiert, später mit Kollegen, habe man sich im Laufe der Jahre immer weiter geöffnet; etwa auch Flohmarktstände zugelassen. Das Konzept geht auf.

Katharina Schwenker, die sich Donnerstag gemeinsam mit Traute Schwenker (beide Barenburg) und Bianca Hekel (Wehrbleck) unter die Flohmarkthändler gemischt hatte: „Wir sind seit 30 Jahren hier. Hier sind wirklich Besucher aus der ganzen Region; aber auch darüber hinaus.“

Immer wieder nachgefragt: Fahrten mit der Feldbahn durch den Sinnesgarten.

Zu den Stammgästen des Jahresfestes zählt Bernhard Ehrich, der am Donnerstag mit Ehefrau Marion aus Mellinghausen angereist war: „Man trifft hier viele Leute.“ Ehrich zu dem Sortiment des Flohmarktes: „Das sind sehr viele Stände, an denen die unterschiedlichsten Dinge angeboten werden – und an denen man auch schon mal ein Schnäppchen machen kann.“

Als eine der Fundgruben für Schnäppchenjäger zählt der Bücherbasar des Lions Clubs Sulinger Land. Mit-Initiatorin Dr. Christine Lund: „Wir sind in diesem Jahr tatsächlich das zehnte Mal in Freistatt dabei. Wir erfreuen uns hier immer wieder an dem vielfältigen Publikum – und haben auch jedes Mal wieder mit unseren Büchern einen tollen Erfolg.“

Einrichtungen stellen sich vor

Das Angebot an den Flohmarkstraßen werden nicht nur durch kulinarische und musikalische Angebote zwischen Sinnesgarten und Hauptverwaltung von „Bethel“ ergänzt: „Wenn man hier aufmerksam umhergeht, sieht man auch, dass so manches Angebot von den Einrichtungen gemacht wird“, erklärt Frank Kruse. Exemplarisch nennt er das Café 67 der Wohnungslosenhilfe, die Angebote der Qualifizierung im Bereich des Sinnengartens, die der Werker-Ausbildung des Schulverbundes, der Jugendhilfe und die der Eingliederungshilfe. „Das alles ist eingebettet in die anderen Angebote. Man kann sich informieren, muss das aber nicht. Man kann hier einfach Spaß haben – und einen schönen Tag mit der Familie genießen.“

Fahrten mit der Feldbahn

Als Besuchermagneten erwiesen sich am Donnerstag einmal mehr die Fahrten mit der altehrwürdigen Feldbahn.

Zwei Strecken boten die Gastgeber an: eine vom Bahnhof Freistatt alle 90 Minuten nach Heimstatt, eine zweite halbstündlich in Richtung Sinnesgarten.

Im Sinnesgarten war am frühen Morgen das Jahresfest eröffnet worden. Marten Lensch, Superintendenten des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Grafschaft Diepholz, predigte. 

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