Breitbandversorgung in der Samtgemeinde Kirchdorf fast durchweg sehr gut

Schnelle Datenstraßen

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Aufwendige Arbeit erledigen (v.l.): Uwe Kellermann, Heinrich Kammacher und Nadja Kulbarsch.

Kirchdorf - Viele grüne, gelbe und lila Punkte, dazwischen einige rote Dreiecke kennzeichnen die Breitbandversorgung in der Samtgemeinde Kirchdorf. Fazit: „Es schaut sehr gut aus bei uns“, freuen sich Nadja Kulbarsch, Uwe Kellermann und Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher.

An die Lenkungsgruppe des Landkreises (für die Netzinfrastrukturplanung, wir berichteten) können die Ergebnisse von fast 20 Prozent der Bürger weitergereicht werden. Auf diesen erfreulich hohen Rücklauf der Bürgerbefragung durch die Kommune sind die Mitarbeiter der Verwaltung stolz. Bis zu 50000 kbit/s sind in den Ortszentren der Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde in der Regel zu erhalten. Einzig in Varrel und Wehrbleck gibt es einen Bereich, der weniger gut versorgt ist – man arbeite daran, sagt Kammacher. Funkverbindungen werden dort genutzt, wo das Landleben den Nachbarn deutlich auf Distanz hält. Auch sie mit guten Ergebnissen bei up- und download-Zeiten. Grün, gelb und lila kennzeichnen die unterschiedlich gute Breitbandversorgung. Die roten Dreiecke indes zeigen schlechte Werte und damit an, wo Verbesserungen notwendig sind. Zum Teil liegen die allerdings in den Händen der Bürger: „Da kann es sein, dass noch ein altes Modem genutzt wird oder ein alter ISDN-Anschluss“, erklärt Nadja Kulbarsch. Kurz: Es wurden weder Technik noch Tarif gewechselt – das aber müssten die Bürger selbstständig bei dem jeweiligen Anbieter ändern.

20 Prozent Rückmeldungen, das sind über 600 Haushalte, die den Fragebogen im sogenannten Breitbanderhebungsverfahren beantwortet haben. Die Briefe hatte Uwe Kellermann im Februar erst verschickt. Die Fragen beziehen sich auf den Hausanschluss, der Mobilfunk ist dort nicht Thema. Langfristiges Ziel sei, Glasfaser in jedes Haus zu bekommen, kündigt Heinrich Kammacher an. Stehen Straßenbaumaßnahmen an, so lege man Leerrohre hinein, um, wenn ein Anbieter Glasfaser verlegen möchte, ihm die Möglichkeit bieten zu können – ohne erneute und teure Baukosten. Wer den Fragebogen noch nicht zurückgesendet hat, kann dies weiterhin tun, Uwe Kellermann und Nadja Kulbarsch möchten die Karte komplettieren. Für Heinrich Kammacher ist sie ein wichtiges Argument in der Wirtschaftsförderung, denn: Neben den privaten Anschlüssen geht es auch um die Breitbandversorgung der Unternehmen, die große Datenmengen verschicken und erhalten. Vorbei die Zeiten, in denen ein Varreler Unternehmen zum Versenden einer „großen Mail“ erst einmal in die Stadt fahren musste...

sis

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