Die Samtgemeinde Kirchdorf von oben

Neuer Imagefilm: Blick aus der Vogelperspektive

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Andy Zumaya (l.) überreicht den USB-Stick mit der Datei des Imagefilms an Heinrich Kammacher. 

Kirchdorf - Zwei Jahre hat Andy Zumaya gebraucht, bis alle Aufnahmen im Kasten waren. Der Fotograf aus Barenburg hatte den Auftrag, die Samtgemeinde Kirchdorf von oben einzufangen.

Nun führt die Reise in luftiger Höhe über das Renzeler Moor, die Äcker der Landwirte, die sechs Mitgliedsgemeinden. Herausgekommen sind Bilder, die zeigen, was die Samtgemeinde Kirchdorf zu bieten hat.

Wissen viele, aber aus dieser Perspektive sieht man den Wohnort / die Arbeitsstätte eher selten. „Wir wollten eingefahrene Wege verlassen“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher den Auftrag, den alle Gemeindechefs gemeinsam erteilten.

Man wollte die Samtgemeinde Kirchdorf (Einheimischen wie Neulingen) mal anders zeigen, eingefahrene Wege verlassen – und mit einem Film, der ausschließlich Bilder aus der Vogelperspektive einfängt, ein eher emotionales Werk als eine reine Dokumentation schaffen.

Gelungene Premiere für den neuen Imagefilm vor Touristikern aus der Region im Rathaus.

In Absprache mit den Gemeindechefs einerseits, aber auch dank eigener Ideen, hat sich Andy Zumaya die Drehorte ausgesucht. Natur und Landleben einfangen, in den verschiedenen Kleidern der Jahreszeiten. Die Premiere jüngst vor Touristikern aus der Region und darüber hinaus ist gelungen. Und auch das Rathaus-Team hat ihn bereits gesehen, die Bürgermeister und Fraktionsvorsitzenden: Den Film, der das „Leben im schönen Naturraum“ einfange, so Kammacher. Die Kleinode, wie die Kirchdorfer Heide, das Renzeler und das Freistätter Moor zeigen, wie hoch der Erholungswert in der Samtgemeinde Kirchdorf sei.

Oft spielte das Wetter nicht mit

Weniger erholsam war das für Zumaya: Oft genug passten die Wetterbedingungen eben nicht, um die Drohne aufsteigen zu lassen. Und dann hieß es warten auf perfektere Bedingungen. Um eine Sequenz zu haben, musste die Drohne auch gleich mehrfach dieselbe Strecke fliegen. Sollte es deutliche Veränderungen in den Ortschaften geben, könne Zumaya neue Sequenzen drehen und einarbeiten.

Die Heide ist so lila, da wurde doch nachgeholfen, technisch, oder? „Nein“, sagt Zumaya. Technische Korrekturen habe er nur minimal vornehmen müssen. Nicht aber an der Farbgebung, die Moor, Wolken, Himmel, Heide, Gräser, Äcker, Bäume, Häuser und Co. ganz natürlich bereits vorgeben.

Man möchte diesen Imagefilm gerne auch bei öffentlichen Veranstaltungen zeigen, ab Mitte September könne eine DVD (gegen eine kleine Schutzgebühr) im Rathaus erworben werden. Die sehr hohe Auflösung würde ein Herunterladen aus dem Netz nicht anbieten. Zumindest nicht in der geplanten Qualität. 

sis

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