Rat Barenburg: Bäume sind auch Thema

Von Baugebiet und Baubeginn

Barenburg - Eine Personalangelegenheit verkündete Bürgermeister André Meyer aus dem nicht-öffentlichen Teil der Sitzung: Der Rat habe sich aus dem Kreis der Bewerbungen für jemanden entschieden, der die Nachfolge des Gemeindearbeiters antreten solle. Die Zusage solle zügig formuliert werden. Die rechtzeitige Neubesetzung des Postens bedeute eine Einarbeitungszeit für den neuen Mitarbeiter.

Auf der Tagesordnung im öffentlichen Teil der jüngsten Sitzung, zu der das Gremium am Dienstagabend im Landgasthaus Maschmann zusammenkam, gehörte auch die Beschlussfassung über einen Antrag auf „Beseitigung von Bäumen“ an der Gemeindestraße „Hammbruch“. Immer wieder gehörte das Thema „Baumfällarbeiten“ in den zurückliegenden Monaten zu denen, die die Bürger im Flecken diskutierten. Nun liegen der Verwaltung Anträge vor auf jene Beseitigung von Bäumen im Wegeseitenraum der Gemeindestraße Hammbruch“ vor.

Im Wesentlichen seien als Begründung „empfundene Beeinträchtigungen durch Schattenbildung, Laubanfall oder Wasserentzug von den Grundstücken“ gegenüber der Verwaltung angegeben worden. Das Wurzelwerk habe aber auch die Erschließungsstraße beschädigt, heißt es. Ebenso sei der Empfang von Satellitensignalen und die Nutzung von Photovoltaikanlagen eingeschränkt. Die Entfernung von drei Eichen im Bereich des Eckgrundstückes „Fliederweg“ sei angeführt worden, um eine „Gleichbehandlung“ zu erhalten.

Mit einer Gegenstimme folgte der Rat der Empfehlung durch die Verwaltung. Das heißt, dass die vorhandene Baumbepflanzung am „Hammbruch“ sukzessive entfernt und ersetzt werden soll. Bei Neuanpflanzungen sei darauf zu achten, dass für Siedlungsstraßen geeignete Bäume gepflanzt werden, etwa Ahorn. Auch soll eine Abstimmung mit den Versorgungsträgern (Strom, Wasser, Gas) hinsichtlich der Wurzelbildung und der möglichen Beeinträchtigung der im Bereich verlegten Rohre erfolgen.

Beraten wurde auch über den städtebaulichen Entwurf des zweiten Abschnittes im Bebauungsplan Nr. 18 „Munterburg IV“. Bisher seien in dem Baugebiet nur eingeschossige Gebäude vorgesehen – möchte der Rat die Anzahl der möglichen Vollgeschosse anders gestalten? Vorgelegt wurden dem Gremium Bebauuungsoptionen mit zehn (Größen zwischen 915 und 1899 Quadratmetern), 14 (748 und 1518 Quadratmeter), 15 (748 bis 1518 Quadratmeter) und 17 (621 bis 998 Quadratmeter) Grundstücken. Der Rat votierte für die Variante mit 14 Grundstücken – Preise oder andere Gestaltungsoptionen wurden nicht festgelegt.

Der Rat fasste ebenso den Einziehungsbeschluss für einige Wirtschaftswege im Rahmen der Flurbereinigung. Das Verfahren sei abgeschlossen, ohne Einwendungen. Einzig der formelle Beschluss stehe noch aus – der wurde einstimmig gefasst.

Bürgermeister André Meyer informierte darüber, dass die Bauarbeiten an der Ortsumgehung Barenburg am 1. Juni beginnen sollen, mit den Arbeiten an der Brücke. - sis

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