Ortsdurchfahrt Barenburg wird auf der Länge von 633 Meter neu gestaltet

Bauarbeiten im Zeitplan

Der Brunnen am Speicher soll wieder sprudeln.

Barenburg - Von Sylvia Wendt. Eine echte Winterpause auf der Baustelle gab es nicht: Die Arbeiten an der neuen Ortsdurchfahrt seien lediglich für ein oder zwei Tage unterbrochen worden. „Wir liegen im Zeitplan“, erklärt Daniela Labbus, Bauleiterin bei der Firma Sweco.

Seit Mitte November ist die Ortsdurchfahrt gesperrt, sind Busse umgeleitet und die Anwohner müssen schauen, wie sie auf ihre Grundstücke kommen. Das Gute: Das Gros der Grundstücke hat zwei Zufahrten und bleibt daher gut erreichbar.

Die anderen wenden sich vertrauensvoll an die Arbeiter vor Ort – und die sorgen dafür, dass die gewünschte Erreichbarkeit irgendwie ermöglicht wird. Wie neulich: Taufen in der Kirche, viele Besucher. Die neue Treppe ist fertig, aber die Rampe nicht ganz, die den barrierefreien Zugang ermöglicht. Sie wurde aber so hergerichtet, dass sie benutzbar war.

Zwei Mal habe der Gottesdienst im Gemeindehaus stattfinden müssen, berichtet Kirchenvorsteher Rolf Röper, der seitens der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde auf den „Bauabschnitt eins“ ein ganz besonderes Auge wirft: Der Bereich zwischen Gemeindehaus und Heilig-Kreuz-Kirche wird komplett neugestaltet und hier neigen sich die Arbeiten dem Ende zu.

Dieser Teil der Arbeiten sei der aufwendigste Teil gewesen, erinnert Labbus: Die besondere Gestaltung mit Parkplätzen, der Neuverlegung von Steinen, die wiederum aus den bisherigen Parkbuchten entlang der Ortsdurchfahrt entnommen wurden, dazu alle Arbeiten rund um die Kirche: „Das sieht schick aus.“ Erreicht werden sollte an dieser Stelle ein besonderes „Einfallstor“ in den Flecken, der die Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit reduzieren lässt. Das könnte gelingen. Die Arbeiten rund um die Kirche bescheren den Barenburgern und Gästen nun die Chance, das Haus zu umrunden – trockenen Fußes. Kanäle wurden neu verlegt, um Abwasser abzuführen. Ein Weg neu gepflastert, wo bisher keiner war. Nun werden auch alle Schäden am Außenkleid des Gotteshauses sichtbar.

Bauabschnitt eins ist noch nicht gänzlich beendet, Bauabschnitt zwei bereits eröffnet (und soll bis etwa 18. April beendet sein): Mulden für das Oberflächenwasser und barrierefreie Gehsteige, Zuwegung in die Häuser der Anwohner, die bisherigen Parkbuchten entfernen und neue einrichten, und, zum Schluss, Straße abfräsen und eine neue Asphaltdecke aufbringen: Das wird bis zum Ende der Baustelle entlang der Straßenführung durchgeführt. 633 Meter insgesamt lang ist die Baustelle, die bis Oktober fertiggestellt sein soll. Veranschlagt als Kosten sind 1,5 Millionen Euro., 645 000 Euro (53 Prozent der Gesamtkosten) fließen als Zuschuss an EU-Fördermitteln in den Flecken, die Kosten im Bereich Kirche zahlt Kirche (die Arbeite waren Teil der Gesamtausschreibung), der „Rest“ bleibt für die Gemeinde. Für Bauleiterin Daniela Labbus fallen die Arbeiten nach dem Bereich „Kirchplatz“ in die Kategorie „leicht“. Grund: Es gehe immer geradeaus und ebenso besonderen Elemente hatte die Gemeinde nicht gewünscht.

Was nicht heißen soll, dass es nicht spezielle Extras gibt: Wie berichtet, wird die Dunkelampel in Höhe des Speichers versetzt, soll künftig die Querung der Ortsdurchfahrt nach Munterburg entschärfen. Angebaut ist sie bereits, aufgebaut am neuen Standort noch nicht. Die Pflasterung am Dorfplatz soll angeglichen werden, der Brunnen ist bereits wieder frei sichtbar. Ziel ist hier, den Platz zur Straße hin zu öffnen.

Der jetzt als Baustofflagerplatz genutzte Bereich gegenüber des Gasthauses Maschmann wird sich noch rechtzeitig vor Ende der Bauarbeiten in die neue Bushaltestelle samt Unterstand und Fahrradständern verwandeln.

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