Barenburger Schützen feiern rauschendes Fest / Knapp Republik verhindert

Königin Dörthe rettet die Krone

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Der Barenburger Hofstaat der Schützen-, Kinder- und Jugendmajestäten.

Barenburg - Fast. Nur fast wäre im Barenburger Schützenreich eine Premiere eingetreten, die keiner mag: Man hätte die Republik ausrufen müssen. Um 19.30 Uhr am ersten Festtag glaubt niemand, dass Präsident Andreas Aumanns Antwort bitterernst gemeint ist: „Nein, wir haben noch keinen König!“ Das Volk erwartet da bereits minütlich eigentlich die Proklamation. Aber Pustekuchen.

Dörthe Simon-Wehrenberg und Ehemann Heiko Simon fassen sich deshalb kurzentschlossen ein Herz, (und die Flinte) und liefern sich einen kleinen Treffsicherheits-Wettstreit im Schießstand. Den gewinnt Dörthe Simon-Wehrenberg – und regiert im kommenden Jahr als Dörthe, „die Powerfrau“ die Barenburger Schützen mit Prinzgemahl Heiko Simon. Beistände sind Karin und Hartmut Hoyer sowie Petra und Bernd Riekmann.

Die Jugend regiert Timon Brokate mit Kathy Bomhoff an seiner Seite. Beistände sind Larissa Rajes und Marlo Rethorn sowie Mandy Kaulfers und Falk Thannhäuser. Kinderkönigin ist Milena Rajes, sie regiert mit Prinzgemahl Valentin Falldorf. Beistände sind Franziska Siedenberg und Fabian Falldorf sowie Jonah Bergmann und Jana Marie Friedmann.

Neuer Fahnenträger ist Jannik Pieper, Fahnenbegleiter sind Juliane und Kathleen Rust.

Präsident Andreas Aumann lobt insbesondere die Beteiligung an den Ausmärschen an allen drei Tagen. Ist normalerweise der Freitag eher mau besucht, weil 14 Uhr nachmittags keine so günstige Zeit ist, habe man nicht nur beim Fackelzug am Donnerstag, sondern auch bei den Ausmärschen am Freitag und Samstag eine überwältigen Beteiligung gehabt. „So habe ich das noch nie erlebt“, freut sich Aumann. Zum Glück wurde ein Ersatz für die krankheitsbedingte Absage des für Freitag gebuchten Spielmannszuges gefunden. Die „FS Combo“ erwies sich als sehr guter Taktgeber.

Gutes Wetter, neue Regentin – die Stimmung in Barenburg war grandios – man feierte Freitag ausgelassen bis der Bäckersladen am Samstagmorgen öffnete. Das habe an DJ Toddy gelegen, der gekonnt auch jene auf die Tanzfläche lotsen kann, die „sonst nie“ tanzen. Das galt auch für den Samstagnachmittag, als die Dreibundpartner aus Kirchdorf und Scharringhausen zu Gast sind – erneut lässt DJ Toddy die Herren tanzen, so dass sich die Damen nur noch wundern. Auch am Samstag ist es längst hell, als die letzten Festgäste von der „Bleiche“ schleichen.

Und die Überlegungen, was zu tun ist im Falle einer erstmals notwendigen Republik, können getrost wieder verworfen werden.

sis

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