Barenburger Gemeinderat will andere Lösung für Verkehrssituation im Zuge der Auestraße suchen

Antragsteller dürfen „keine Wellen machen“

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Die Verkehrssituation im Zuge der Auestraße war ein Thema der Sitzung: Anwohner der Straße „Am Fischteich“ hatten beantragt, in Eigenleistung Bodenwellen in die Fahrbahn einbauen zu dürfen, um das Tempo der Verkehrsteilnehmer zu drosseln.

Barenburg - Deutlich schneller als die erlaubten 50 Kilometer pro Stunde seien viele Verkehrsteilnehmer auf der Auestraße in Barenburg unterwegs, zudem komme es an den Kreuzungen mit der Schulstraße, den Straßen „Auf der Koppel“ und „Am Fischteich“ häufig durch Missachtung der Vorfahrt (hier gilt rechts vor links) zu gefährlichen Situationen. So sehen es Anwohner der Straße „Am Fischteich“, die insbesondere um die Sicherheit spielender oder Fahrrad fahrender Kinder in diesem Bereich besorgt sind. Und daher einen Antrag stellten, mit dem sich der Barenburger Gemeinderat bei seiner Sitzung am Dienstagabend im Gasthaus Runge befasste.

Die Anwohner schlugen vor, in Eigenleistung mit Großpflastersteinen zwei Bodenwellen in die Fahrbahn der Auestraße in Höhe der Kreuzung mit der Straße „Am Fischteich“ einzubauen, die nach ihrer Auffassung schlecht einsehbar ist. In der Sitzung wurde darauf hingewiesen, dass solche Bodenwellen für Lärm sorgen – wenn die Fahrzeuge abbremsen, wenn sie über die Schwellen fahren und wenn sie wieder beschleunigen. Es soll nach anderen Lösungen gesucht werden. Ein Vorschlag aus der Versammlung lautete, mit Piktogrammen auf der Fahrbahn die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer zu schärfen. Allerdings würden in der Regel diejenigen dort zu schnell fahren, die sich in dem Bereich auskennen. Beschlossen wurde einstimmig, das Geschwindigkeitsmessgerät der Samtgemeinde an der Auestraße einzusetzen und dann die Situation im Rahmen der nächsten Verkehrsschau mit Vertretern des Landkreises und der Polizei zu erörtern.

An den Eichenbäumen entlang der Gemeindestraße „Hammbruch“ scheiden sich seit Jahren die Geister – während die einen auf den Schutz (aller) Bäume der Allee pochen, wünschen sich andere Anwohner – angesichts des Laubaufkommens, des Schattenwurfes und so weiter – die Beseitigung einzelner Eichen. Einen entsprechenden Antrag eines Ehepaares hatte der Rat im Zuge einer Ortsbesichtigung abgelehnt. Die Antragsteller insistierten, die Ratsmitglieder befassten sich am Dienstag erneut mit der Angelegenheit. Und verständigten sich darauf, mit einen Fachmann abzuklären, inwieweit im kommenden Frühjahr ein Baumrückschnitt erfolgen kann. An dem Thema entzündete sich in der Einwohnerfragestunde eine hitzige Diskussion.

Bürgermeister André Meyer gab bekannt, dass die Saison 2015 im Barenburger Freibad Einnahmen in Höhe von insgesamt 3929,50 Euro brachte – erstaunlich nah an den im Haushalt geschätzten 40000 Euro. Meyer zeigte sich mit dem Ergebnis ganz zufrieden, auch wenn der Betrieb des Bades natürlich ein „Zuschussgeschäft“ bleibt.

Aus dem vertraulichen Teil der Sitzung berichtete der Bürgermeister im öffentlichen Teil, dass zum September 2016 ein neuer Gemeindearbeiter eingestellt werden soll – der bisherige tritt dann seinen Ruhestand an.

Einstimmig berief der Gemeinderat für die Kommunalwahl 2016 Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher als Gemeindewahlleiter, Verwaltungsfachangestellte Maren Wiechmann als Stellvertreterin.

Ebenfalls einstimmig gab es grünes Licht für die gemeinsame, aufgrund des Volumens europaweite Ausschreibung der Unterhaltung der Straßenbeleuchtung im Verbund mit allen Kommunen im Sulinger Land.

Bedingt durch die neue Aufteilung von Flächen im Rahmen der Flurbereinigung in Barenburg haben einige Teilstücke von Wirtschaftswegen ihre Bedeutung für den öffentlichen Verkehr verloren. Der Gemeinderat setzte per Beschluss das Einziehungsverfahren in Gang, in dessen Verlauf Gelegenheit besteht, eventuelle Bedenken gegen die Entwidmung vorzubringen.

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