„Müssen wohl demnächst weitere Bauplätze ausweisen“

Barenburg wächst weiter

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Aktuell stehen noch fünf Bauplätze im Flecken Barenburg zur Verfügung, vier davon am Mohnblumenweg (Foto). Allerdings: Für zwei der Bauplätze gibt es bereits Vormerkungen. 

Barenburg - Innerhalb eines Jahres sind über zehn Bauplätze verkauft worden, viele haben sich in eine Baustelle verwandelt, auf anderen wird bereits im neuen Heim gelebt: Die Bevölkerung im Flecken Barenburg wächst kontinuierlich. Und deshalb kündigte Bürgermeister André Meyer in der jüngsten Gemeinderatssitzung am Dienstagabend an, dass man sich demnächst wohl mit der Planung eines neuen Baugebietes auseinandersetzen müsse.

Aktuell stehen noch fünf Bauplätze zur Verfügung, vier davon am Mohnblumenweg. Allerdings: Für zwei der Bauplätze liegen Vormerkungen vor. Zwei andere, 959 beziehungsweise 1 000 Quadratmeter groß, wären noch zu haben, ebenso ein 942 Quadratmeter umfassendes Grundstück im Bereich „An der Aue“, erklärt Michael Kopecki, Ansprechpartner der Bauherren für die ausgewiesenen Bauplätze in der Samtgemeinde Kirchdorf. Es scheint, das Interesse an Grundstücken im Flecken reißt nicht ab. Bauherren mögen sich für das ländliche Barenburg entschieden haben, weil die Grundstücke hier größer geschnitten sind als in städtischen Bereichen. Und die Preise niedriger. Gleichwohl ist man in wenigen Minuten im Mittelzentrum, oder auf dem Weg in eine der größeren Städte ringsherum – Bremen, Minden, Hannover oder Osnabrück.

Der Barenburger Rat setzt daher auch im Haushaltsplan für das Jahr 2018 Beträge fest, um die Entwicklung in den Baugebieten zu unterstützen. Aktuell sind etwa 8 000 Euro eingeplant, für die Straßenbeleuchtung am Mohnblumenweg. Größere Ausgaben sind zudem 60.000 Euro als Kostenanteil der Gemeinde für das Wirtschaftswegebauprogramm im Rahmen der Flurbereinigung. Sowie Kosten und Zuschüsse für den Ausbau des Wirtschaftsweges „Dillengrund“ in Höhe von gut 70.000 Euro.

Der Ergebnishaushalt 2018 schließt in den ordentlichen Erträgen mit 1 432.800 Euro und in den ordentlichen Ausgaben mit 1.412.600 Euro. Damit wird ein Überschuss von 20200 Euro erwirtschaftet.

Gemeinde ist ab 2018 schuldenfrei

Im Finanzhaushalt summieren sich die Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit auf 1.390.700 Euro, die Auszahlungen auf 1.340 500 Euro. Die Grundsteuer A ist weiterhin auf 390, die Grundsteuer B auf 360 und die Gewerbesteuer auf 380 vom Hundert festgesetzt. Nach einem Einbruch bei den Gewerbesteuereinnahmen in 2016 habe sich im vierten Quartal des Jahres 2017 eine deutliche Verbesserung der Einnahmesituation ergeben, erklärte Kämmerer Michael Kopecki dem Rat und den fünf Zuhörern am Dienstagabend. Das tatsächliche Rechnungsergebnis werde deutlich höher ausfallen. Positiv auch: Ab 2018 ist die Gemeinde schuldenfrei. Der 1991 aufgenommene Kredit in Höhe von etwa 280.000 Euro, mit dem der Neubau des Kindergartens finanziert wurde, ist getilgt. 

 sis

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