Wiedersehen in Bahrenborstel

Abc-Schützen des Jahres 1958 erkunden ihre alte Schule - nach 60 Jahren

Die Abc-Schützen des Jahres 1958: untere Reihe von links, Renate Kornau, Edeltraud Dummeyer-Müller, Irmtraud Lux, Irmgard Krebs, Ingelore Ottow, Marga Schwenker und Ilse Husmann. Obere reihe, von links, Gisela Lahmann, Rainer Vallan, Klaus Behnke, Reinhard Schmidt, Eberhard Hoffmann, Horst Schlichte, Reinhard Meier, Wilfried Brokate und Reinhard Albers.

Bahrenborstel - Nach 60 Jahren war es das erste Klassentreffen, dass die ehemaligen „Abc-Schützen des Jahres 1958“ veranstaltet haben. 18 Kinder wurden damals von Lehrer Neugebauer in der Schule in Bahrenborstel begrüßt.

16 der ehemalige Mitschüler und ihre Partner trafen sich nun in ihrer alten Schule im ehemaligen Klassenraum wieder, der jetzt zu einem „Gemeinderaum“ umgestaltet wurde. Eine lange Kaffeetafel lud zum „Klönen“ und „Schnacken“ ein.

„Bei allen war die Freude sichtlich groß, dass das in unserer ehemaligen Schule, nach so langer Zeit überhaupt möglich war“, berichtet Teilnehmerin Irmgard Krebs.

Bis zum 8. Schuljahr besuchten die Pennäler die dreiklassige Schule in Bahrenborstel, in der damals bis zu drei Schuljahrgänge gemeinsam in einer Klasse, von nur einem Lehrer unterrichtet wurden.

Erst 1966, ab dem 9. Schuljahr, seien die Schüler nach Kirchdorf oder Sulingen zum weiteren Schulbesuch gewechselt.

Per Beamer auf die Leinwand geworfen, wurden alte Schulfotos angeschaut und viele Erinnerungen und Anekdoten dabei wach und rege ausgetauscht.

Die Erstklässler im Jahr 1958 mit Lehrer Neugebauer.

Ein Rundgang durch alle neuen Räumlichkeiten und Einrichtungen der „Alten Schule“ durfte nicht fehlen. Im Archiv hatte Irmgard Krebs, die als Samtgemeindearchivarin tätig ist, eine kleine Schulausstellung vorbereitet, mit alten Schulbüchern, mit der Bahrenborsteler Schul-Chronik, historischen Lerntafeln sowie Fotos. Birgit Brückner, Leiterin der evangelisch Kindertagesstätte, stellte die Räumlichkeiten für die Gruppe des Kindergartens und des Hortes vor.

Danach konnten die ehemaligen Mitschüler den Raum der Dorfkids und die Turnhalle sowie die Remise des Heimatvereins anschauen.

Alle Teilnehmer seien begeistert gewesen und sehr angetan von der „neuen alten Schule“, die sich wirklich sehen lassen könne, berichtet Krebs. Die meisten der Mitschüler seien in der Region verblieben, sechs sogar in der Gemeinde Bahrenborstel.

Die weiteste Anreise hatten zwei Mitschüler aus Stadthagen und Porta Westfalica.

Man war sich einig, dass für das nächste Treffen nicht wieder so viele Jahre ins Land gehen sollte, spätestens in zwei Jahren wolle man sich wieder am selben Ort treffen.

sis/r.

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