Wildblumenprojekt auf 2 500 Quadratmetern privater Flächen in Ortsmitte

Bahrenborstel erblüht

Die „Beete“ werden für die Aussaat der mehrjährigen Pflanzen vorbereitet. 
Foto: Heimatverein Bahrenborstel
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Die „Beete“ werden für die Aussaat der mehrjährigen Pflanzen vorbereitet. Foto: Heimatverein Bahrenborstel
  • Sylvia Wendt
    vonSylvia Wendt
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Bahrenborstel – Es blüht in Bahrenborstel. Hier und da schon üppiger, andernorts haben die jüngsten Regenfälle die ersten Triebe erst hervorlocken können: „Der Heimatverein ,op den Borne‘ Bahrenborstel hat das sogenannte Wildblumenprojekt in Zusammenhang mit dem Kreiswettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft‘ realisiert. Der Wettbewerb allerdings wurde auf das nächste Jahr verschoben“, teilt Irmgard Krebs für den Vereinsvorstand mit.

Die Heimatpfleger hoffen, dass die Wildblumen bis zum Herbst keimen, sodass im kommenden Jahr auf den angesäten Blühstreifen im Dorf (auf den Flächen der Familien Krebs, Sander, Köhne, Rethorn/Pohl, Niemeyer und der Gemeinde Bahrenborstel) eine Vielfalt von Wildblumen, Insekten und Vögeln zu erleben ist. Hintergrund der Pflanzaktion ist, die Artenvielfalt und die ökologischen Bedingungen für die Tierwelt nachhaltig zu verbessern. „Dafür wurden in Bahrenborstel 2 500 Quadratmeter an privaten Grünflächen in Wildblumenflächen umgewandelt“, freuen sich die Heimatpfleger, dass dafür sechs Eigentümer jeweils Flächen von 300 bis 600 Quadratmetern im Dorf zur Verfügung gestellt haben.

Blühsamentüten sind noch vorrätig

Die Heimatpfleger verteilten zudem Blühtütchen „Blüte aus der Tüte“, die für kleinere Gartenstücke gedacht sind. Wer noch einen Platz im Garten frei hat, kann sich bei Irmgard Krebs oder Ulrich Vogt eine Tüte mit Saatgut holen, noch seien Blühtütchen vorrätig.

Das mehrjährige Saatgut hat die Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz den Vereinsmitgliedern kostenlos zur Verfügung gestellt, die Organisation will die teilnehmenden Dörfer im Hinblick auf das Thema „Artenvielfalt“ unterstützen. Dabei handele es sich um zertifiziertes regionales Saatgut mit über 50 verschiedenen heimischen Wildpflanzen und Gräsern, die speziell auf die Lebensbedingungen von Wildinsekten ausgerichtet sind, erklärt Irmgard Krebs. „Viele dieser Wildblumen sind bereits aus unserer Landschaft verschwunden und gelangen so wieder auf unsere Grünflächen und Wegränder im Dorf.“ An den Flächen in Bahrenborstel wurden Info-Schilder aufgestellt, interessierte Bürger können einen QR-Code einscannen und so auf die Seite der Stiftung Naturschutz gelangen, um weitere Informationen zum „Wildblumenprogramm“ zu bekommen. Lohnunternehmer Wilhelm Riechers aus Sudwalde hat die Flächen für die Pflanzaktion vorbereitet.

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