Kooperation mit Kirchdorf

Badesaison in Barenburg ist gerettet

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Rettungsschwimmer Marcel Jörg ist für drei Monate als Vollzeit-Badeaufsicht im Freibad Barenburg eingestellt.

Barenburg/Kirchdorf - Bestes Badewetter – und die beiden Freibäder in der Samtgemeinde Kirchdorf sind geöffnet. Das klingt doch selbstverständlich. Ist es aber derzeit nur Dank einer gemeinsamen Aktion ziemlich vieler Beteiligter. Was ist passiert?

Roland Gomille, Schwimmmeister im Freibad Barenburg, ist erkrankt. Hinsichtlich der Badeaufsicht gibt es Auflagen, hinsichtlich der Handhabung der Technik für die Schwimmbecken ebenso. Und ein paar fünfjährige Wasserratten würden gerne noch in diesem Sommer schwimmen lernen.

Die Krisensitzung zwischen den Bürgermeistern der beiden Kommunen, Ratsmitgliedern, dem Samtgemeindebürgermeister, Verwaltungsmitarbeitern, Mitgliedern des Fördervereins Freibad Barenburg, Kirchdorfs Schwimmmeister Thomas Arkenau und Rettungsschwimmer Wilhelm Wolter ermöglicht jetzt den Badespaß in beiden Einrichtungen. 

Eingestellt wurde für drei Monate mit dem 27-jährigen Marcel Jörg zudem ein ausgebildeter Rettungsschwimmer, der sich um die generelle Badeaufsicht im Barenburger Freibad kümmert. Vormittags ist hier jetzt Thomas Arkenau vor Ort – er unterrichtet die jungen Schwimmschüler. Und hat ein Auge auf die Technik, mit der er sich bereits auskennt. Unterstützt wird er dabei von einem pensionierten Fachangestellten für Badebetriebe, der sich gleich morgens um alle notwendigen Schritte in Sachen Wassertechnik im Freibad Barenburg kümmert.

Doch, die Wassertemperaturen liegen im Naturfreibad Kirchdorf deutlich über 20 Grad: Das testen Bürgermeister Holger Könemann, Wilhelm Wolter und Thomas Arkenau (von links).

Die weitere Technik haben auch die Mitglieder des Fördervereins Freibad Barenburg im Auge: Werner Sachs ist deshalb im Freibad vor Ort. Während Thomas Arkenau in Barenburg weilt, öffnet in Kirchdorf Wilhelm Wolter um 10 Uhr die Tore zum Naturfreibad Kirchdorf. Wolter hatte den Rettungsschein bereits im vergangenen Jahr erworben. „Wir haben sofort unsere Hilfe angeboten, als wir von den Ereignissen in Barenburg hörten“, erklärt Arkenau. 

Unbekannt ist, wie lange Roland Gomille krank geschrieben bleibt, Zeit zur Genesung soll unbedingt bleiben. Nur kurzzeitig kam es zu geringen Einschränkungen im Badebetrieb in Barenburg, die Sicherheit der Badegäste habe stets im Vordergrund gestanden. Doch dank der gemeinschaftlich gefundenen Lösung für diese Badesaison können beide Freibäder wie gehabt geöffnet bleiben.

Unterstützt werden die Aktiven aus der Region durch die Mitglieder der DLRG-Ortsgruppen, die in Spitzenzeiten die Badeaufsicht unterstützen. Nach dieser Saison wolle man sich zusammensetzen, um auf der Grundlage der jetzt gefundenen Zusammenarbeit eine Lösung für die Zukunft zu finden, heißt es seitens aller Beteiligten. - sis

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