Baubeginn am 19. Juni

Kirchdorfer Aue-Brücke wird saniert

Die Brücke über die Große Aue im Zuge des Borgstedter Weges wird saniert – und der Weg daher ab 19. Juni für Wochen gesperrt.

Kirchdorf - Der Borgstedter Weg mit der Brücke über die Große Aue wird von Mitte Juni bis August oder September gesperrt. Das Land Niedersachsen startet am Montag, 19. Juni, mit den umfangreichen Arbeiten der Brückensanierung.

Voraussichtlich ab dem 19. Juni, erklärt Pressesprecher Achim Stolz auf Anfrage der Redaktion. Im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) sind umfangreiche Unterhaltungsarbeiten an der Brücke Borgstedter Weg in Kirchdorf in Auftrag gegeben worden.

Vereinzelte Sperrungen

„Um diesen 1960 errichteten Überweg über die Große Aue zu erhalten, werden unter anderem neue Geländer montiert und Sanierungsarbeiten an den Betonteilen durchgeführt“, erklärt Ralf Jaspers von der zuständigen Betriebsstelle Cloppenburg des NLWKN.

Die im Zuge der Arbeiten notwendigen vereinzelten Sperrungen der Brücke werden das beauftragte Unternehmen und die Gemeinde Kirchdorf abstimmen und rechtzeitig bekannt geben.

Die Kosten der gesamten Maßnahmen beziffert der NLWKN auf etwa 70.000 Euro, der Abschluss der Tätigkeiten ist Anfang August vorgesehen.

Neue Alugeländer geplant

Der Rat der Gemeinde Kirchdorf hatte in seiner Sitzung im Dezember 2016 (mit acht Ja- und drei Neinstimmen, bei einer Enthaltung) beschlossen, die Brücke zu übernehmen. Brücken sind gemäß Paragraf zwei des Niedersächsischen Straßengesetzes Bestandteil des Straßenkörpers, die Gemeinde Kirchdorf zuständiger Straßenbaulastträger.

Die Sanierung durch das Land Niedersachsen, vertreten durch die Betriebsstelle Cloppenburg, erfolge aus einer Eigentumsverpflichtung heraus. Daher werde die Grundsanierung der Brücke durchgeführt und auch das Brückengeländer erneuert (geplant sind Alugeländer). Im Anschluss werde im Rahmen einer Vereinbarung das Flurstück der Brücke an die Gemeinde Kirchdorf als zuständigem Straßenbaulastträger „eigentumsrechtlich übertragen“.

Bauamt erwartet keine Schwierigkeiten bei der Sanierung

Die Tonnage bleibt unverändert, liegt auch weiterhin bei zwölf Tonnen, erklärt Günther Dahm, Fachbereichsleiter Bauen und Entwicklung der Verwaltung der Samtgemeinde Kirchdorf.

Die Anwohner sind bereits informiert und werden für die Dauer der Sanierungsarbeiten anderweitige Anfahrten zu den Haus- und Hofstellen finden – vornehmlich aus Richtung Barenburg und dem Hof Loge zum Gut Borgstedt und den umliegenden Häusern fahren können. Mit Problemen bei den Sanierungsarbeiten werde nicht gerechnet, heißt es seitens der Fachleute des NLWKN und des Bauamtes.

sis

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