Personalie

Thomas Arkenau jetzt Schwimm- und Marktmeister

Nicht nur Meister für Bäderbetriebe, sondern auch als Marktmeister zuständig für den Kirchdorfer Herbstmarkt ist jetzt Thomas Arkenau, gibt Bürgermeister Holger Könemann bekannt. Foto: S. Wendt
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Nicht nur Meister für Bäderbetriebe, sondern auch als Marktmeister zuständig für den Kirchdorfer Herbstmarkt ist jetzt Thomas Arkenau, gibt Bürgermeister Holger Könemann bekannt.

Kirchdorf – Thomas Arkenau, Leiter des Naturfreibades Kirchdorf und des Freibades Barenburg, ist jetzt, nach erfolgreich absolviertem Lehrgang, Meister für Bäderbetriebe. Das gab Bürgermeister Holger Könemann in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Kirchdorf am Dienstagabend im Rathaus bekannt.

„Außerdem ist er von uns als Marktmeister eingesetzt worden: Er tritt damit die Nachfolge von Gerd Schumacher an, der diese Aufgabe aus Altersgründen nicht mehr wahrnehmen möchte.“ Thomas Arkenau organisiert künftig, gemeinsam mit der Verwaltung und mit Unterstützung aus dem Bauhofteam, den Kirchdorfer Herbstmarkt.

Das Bebauungsplangebiet „Ihloge“ besteht seit vielen Jahren – da sich hier grundsätzliche Veränderungen ergaben, hatte die Gemeinde eine Änderung beziehungsweise Neuaufstellung des Bebauungsplanes angeschoben. Die war am Dienstag, nach erfolgter Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, „reif“ für den Satzungsbeschluss, den die Ratsmitglieder einstimmig fällten. Ursprünglich seien sechs bis sieben Bauplätze vorgesehen gewesen, „das gesamte Plangebiet geht aber an einem Erwerber“, erläutert Holger Könemann. 

Daher wurden die internen Baugrenzen im Plangebiet aufgehoben. Und die Gemeinde traf eine städtebauliche Vereinbarung mit dem Flächeninhaber: Der realisiert auf der Trasse der Planstraße A einen geschotterten Fuß- und Radweg. Den „verlängert“ nach Norden und Süden die Gemeinde, um eine fußläufige und mit dem Fahrrad nutzbare Verbindung von der Steyerberger Straße bis zum Lindenweg zu schaffen. Das Vorhaben stammt aus dem Katalog möglicher Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung, die endet in Kirchdorf allerdings bald. Könemann: „Wir bekommen Zuschussmittel aus einem Topf zur Förderung des Tourismus und haben dadurch mehr Zeit für die Umsetzung.“

Einen Förderbescheid bekam die Gemeinde jetzt für den Heckenweg (vom St.-Calais-Platz entlang des Friedhofs), „den können wir noch in diesem Jahr ausbauen.“ Auch für die Sanierung des Kirchweges und des Querweges, die dann laut Könemann den Abschluss der Umgestaltung des Dorfzentrums bilden wird, seien Zuschüsse genehmigt worden, „sodass wir das 2020 umsetzen können.“ Für 2020/2021 sei die Erneuerung des Fußweges von der Steyerberger Straße über die Ihloge zum Lindenweg in Planung. 

Ferner teilte der Bürgermeister mit, dass die Ratsmitglieder beschlossen hätten, auf gemeindeeigenem Grund hinter der Friedhofskapelle den Parkplatz am „Sportkasten“ zu erweitern, „damit mehr behindertengerechte Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. In dem Zusammenhang ist auch eine fußläufige Verbindung vom Dorfkern zum Einkaufszentrum vorgesehen, dafür können wir Fördermittel bekommen.“ Einen Zeitplan gebe es dafür noch nicht, „das soll in den nächsten Jahren passieren.“ Der Austausch der ungeeigneten Pflasterung im Bereich des St.-Calais-Platzes (wir berichteten) kommt laut Könemann bis Ende der Woche zum Abschluss.

Neuer Partner für Straßenbeleuchtung

Für die Unterhaltung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Kirchdorf ist ab Samstag die „innogy“ Netze Deutschland GmbH zuständig: Sie machte unter drei Unternehmen, die sich an der Ausschreibung auf Samtgemeindeebene beteiligten, das wirtschaftlichste Angebot und der Gemeinderat beschloss am Dienstag einstimmig den Vertragsabschluss. Die bisherige Vereinbarung mit der SPIE SAG GmbH endet am Freitag, 31. Mai – einvernehmlich, erklärt Bürgermeister Holger Könemann: „Seitens der Firma selbst wurde keine Chance gesehen, die Unterhaltung so zu leisten, wie vorgegeben.“ 

Im Gemeinderat habe man „stark gehofft“, dass auch örtliche Betriebe, die sich 2016 bei der gemeinsamen Ausschreibung der Kommunen des Sulinger Landes benachteiligt sahen, Angebote abgeben. „Dem war nicht so.“ Noch ist „SPIE“ als Kontakt bei Störungen der Straßenbeleuchtung auf der Samtgemeinde-Homepage angegeben. Könemann bittet die Einwohner, sich übergangsweise direkt an die Samtgemeindeverwaltung zu wenden.  

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