Arbeiten liegen im Plan

Ortsumgehung Barenburg: Die Trasse nimmt kontinuierlich Gestalt an

Gregor Papst, Leiter des Fachbereiches Bau (links), und Uwe Schindler, Leiter des Geschäftsbereichs Nienburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, beim Ortstermin am Mittwoch an der Brücke über die Große Aue in Barenburg. - Foto: S. Wendt

Barenburg - Fest steht: es wird eine feierliche Freigabe für die Ortsumgehung Barenburg geben. Doch wann? Uwe Schindler, Leiter der Straßenbauverwaltung in Nienburg, bekräftigt, man befinde sich im Zeitplan. Man hoffe, dass die Arbeiten, wie angedacht, bis Dezember 2018 beendet sein.

Zumindest diejenigen Arbeiten, die notwendig sind, „um den Verkehr auf die Straße zu bekommen“. Soll heißen: die Ortsumgehung soll dann soweit fertigstellt sein, so dasss sie den Verkehrsfluss aufnehmen kann. Restarbeiten, wie etwa Fahrbahnmarkierungen, könnten im Frühjahr folgen.

Dass die Brücke über die Große Aue als eines der ersten Elemente längst fertig ist (wir berichteten), ist gewollt. „Die Fachleute hätten gerne ein Jahr, damit sie sich setzen kann“, erklärt Schindler. Die Brücke über die Große Aue, mit rotem Geländer und einen speziellen Design in Augenform als dekorativem Blickfang, ist derzeit alleiniger Abenteuerspielwiese für eine rot-getigerte Katze.

Regengüsse kleines Problem

Die jüngsten Regengüsse haben den Sand an der Anschlussstelle etwas absacken lassen. „Das wird wieder aufgeschoben, wenn die Anschlussarbeiten zwischen Trasse und Brücke anstehen“, erklärt Schindler. Die Bautrupps der Firma Bunte kümmern sich derweil um die Fertigstellung der Trasse. 

Immer wieder beäugt durch ortsansässige Radler und Autofahrer, die einen genauen Blick auf den Fortschritt (und die Arbeitszeiten) werfen. Da mit mehreren Kolonnen gearbeitet wird, versuche die Firma die Vorgaben einzuhalten, beschwichtigt Schindler etwaige Befürchtungen, dass der Terminplan vielleicht nicht eingehalten werden könnte.

Sorge sonst Frost in den Wintermonaten für eine Pause bei Bauarbeiten im Außenbereich, habe man in milden Wintern wie dem vergangenen mit Nässe zu kämpfen.

Im Klartext: Tonnenschwere Geräte können nicht zum Einsatz kommen. „Wir haben an manchen Stellen eine Bodenverbesserung vorgenommen“, erklärt Gregor Papst, Leiter des Fachbereichs Bau der Straßenbauverwaltung in Nienburg. Man habe ein Kalk-Zement-Gemisch eingebracht, um die Tragfähigkeit und die Befahrbarkeit zu verbessern.

Der Pressetermin am Morgen nach einem heftigen Regenguss hat vor dem Aufgang zur Brücke einen kleinen See entstehen lassen: Da taucht die Frage zwangläufig auf, ob die künftige Trasse der Ortsumgehung bei besonderen Wetterlagen beeinträchtigt wird. Nein, erklärt Schindler, es würden Gräben gezogen, die Lage der Trasse und auch die Bauweise sorgen dafür, dass Regenwasser ablaufen könne und auch nicht drohe, die Fahrbahn zu unterhöhlen.

Die Aufträge für die noch umfangreich ausstehenden Arbeiten rund um Ortsumgehung Barenburg seien allesamt vergeben, sagt Schindler. Der „Bund“ als Baulastträger entscheide über die Freigabe, das Land (in Form der Behördenmitarbeiter in Nienburg) liefern die Informationen dazu. - sis

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