Übergroßer Adventskranz in Freistatt sorgt für Aufsehen

Aktion für Dorfgemeinschaft und Krebsvorsorge

Zweifarbige, gestreifte Exemplare machen auf die Aktion zur Unterstützung der Krebsvorsorge aufmerksam.
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Zweifarbige, gestreifte Exemplare machen auf die Aktion zur Unterstützung der Krebsvorsorge aufmerksam.

Freistatt – Früher, ja früher stand in der Adventszeit regelmäßig ein überdimensionaler Adventskranz an der Bundesstraße 214 in Freistatt. Vier große Kerzen, geschmückt mit Lichterketten, von denen an jedem Adventssonntag eine weitere „entzündet“ wurde. Um diese Tradition wieder aufleben zu lassen, trafen sich einige Helfer zu einer spontanen Verschönerungsaktion.

„Die Idee kam uns erst vor gut zwei Wochen, doch alle, die wir darauf angesprochen haben, waren sofort Feuer und Flamme“, heißt es seitens der Gruppe um Nils Enders und Andreas Lüschow. Der Auslöser: Zwei der großen Holzkerzen des alten Adventskranzes tauchten auf einem Dachboden wieder auf. Das Vorhaben sei in der Gemeinde begeistert aufgenommen worden: „Wir mussten gar nicht groß nach Hilfe fragen. Es war fast eine Selbstverständlichkeit, dass jeder, der konnte, mithilft. Wir legen Wert darauf, dass wir diese Hilfe nicht als selbstverständlich ansehen. Das war schon schön, zu merken, dass alle an einem Strang ziehen können“, berichtet Andreas Lüschow. Die beiden übrig gebliebenen Kerzen hatten ihre Leuchtkraft in jeglicher Hinsicht eingebüßt – neue Lichterketten zu besorgen war keine Schwierigkeit.

Deutlich zu sehen sind die übergroßen Adventskerzen in Freistatt, die dank einer Gemeinschaftsaktion leuchten.

Nur zwei Anrufe später sei auch das Kerzenproblem vollumfänglich gelöst worden: Die Tischlerei und die Malerei in Freistatt boten sofort an, zwei neue Kerzen herzustellen und den alten einen neuen Anstrich zu verpassen. Die „Kerzenständer“ wurden, wie schon zu früheren Zeiten, durch den Naturschutz- und Landschaftspflegebetrieb in Heimstatt gestellt. Statt einfarbiger Silage-Ballen wurden zweifarbige, gestreifte Exemplare ausgewählt. Dadurch soll noch einmal auf das Thema Krebsvorsorge aufmerksam gemacht werden: Für jede bunte Folie, die in diesem Jahr in Freistatt Verwendung fand, spendete die Herstellerfirma, wie berichtet, drei Euro an entsprechende Stiftungen.  r./sis

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