Westenergie und Samtgemeinde verleihen Klimaschutzpreis an „Bethel“

3.000 Euro für Naturschutz in Freistatt

Übergabe des Klimaschutzpreises in Freistatt: Olaf Heuermann, Sandra Schnetlage, Jörg Ermshausen, Gero Enders und Uwe Kellermann (von links).
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Übergabe des Klimaschutzpreises in Freistatt: Olaf Heuermann, Sandra Schnetlage, Jörg Ermshausen, Gero Enders und Uwe Kellermann (von links).

Kirchdorf – Der Klimaschutzpreis von Westenergie, dotiert mit 3 .000 Euro, geht gemäß der Jury-Entscheidung des Unternehmens mit der Samtgemeinde Kirchdorf an den Freistätter Naturschutz- und Landschaftspflegebetrieb von Bethel im Norden, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Gemeinsam übergaben Sandra Schnetlage, Kommunalmanagerin von Westenergie, Olaf Heuermann, Fachbereichsleiter Bauen und Entwicklung der Samtgemeindeverwaltung und Uwe Kellermann, ebenfalls vom Fachbereich Bauen und Entwicklung, den Klimaschutzpreis in Freistatt. „Ich freue mich sehr über dieses Engagement und die Möglichkeit, die Aktion mit einem Preis auszuzeichnen“, erklärte Olaf Heuermann. Sandra Schnetlage: „Jede Maßnahme und jedes Engagement für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung.“ Jörg Ermshausen, Leiter des Naturschutz- und Landschaftspflegebetriebes, freue sich genauso wie Freistatts Bürgermeister Gero Enders über die Verleihung. Seit vielen Jahrzehnten betreibe der Unternehmensbereich Bethel im Norden auf mehr als 1. 400 Hektar Fläche aktiven Naturschutz. Mit Schafen, Ziegen, Rindern und Wasserbüffeln arbeite man in dem schützenswerten Gebiet, in dem sich dadurch immer mehr Torfmoose, der Sonnentau und weitere typische Moorpflanzen angesiedelt hätten. Außerdem gebe es dort viele seltene Vogelarten und auch eine Vielzahl von anderen Tieren, die in diesem Gebiet eine ideale Lebensgrundlage gefunden hätten. „Wir wollen die Mittel für eine Baumpflanzaktion nutzen und so eine Verbindung zwischen Ortschaft und Naturschutzgebiet schaffen“, erklärte Jörg Ermshausen zur Verwendung des Geldpreises. Bedingt durch die trockenen Jahre seien einige ältere Bäume an Weg- und Feldrändern abgängig. Die Ersatzpflanzung solle aus Sicht des Naturschutzbetriebes und der Gemeinde mit standortgerechten Hochstämmen erfolgen. „Dafür werden wir in nächster Zeit Linden pflanzen, die auch gut ins Freistätter Ortsbild passen“, erklärte Gero Enders bei der offiziellen Übergabe des Klimaschutzpreises.

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