Gemischter Chor und Popchor Wagenfeld boten abwechslungsreiches, zweistündiges Programm in der Kaiserhalle

Kinderchor Wagenfeld bezauberte

Auch der Kinderchor Wagenfeld trat beim Herbstkonzert auf.

Lemfoerde - WAGENFELD (kan) · Am Ende wollten die Zuhörer gar nicht gehen: So begeistert waren sie vom Herbstkonzert des Gemischten Chores, Popchores und Kinderchores Wagenfeld am Sonntagnachmittag in der herbstlich geschmückten Kaiserhalle. „Aber irgendwann muss ja Schluss sein“, sagte Marita Tödtemann, Vorsitzende des Gemischten Chores, lachend. Denn die Sänger hatten immerhin einen rund zweistündigen Auftritt hinter sich.

Klassische und besinnliche Lieder, Volkslieder und aktuelle Popsongs – das Repertoire der drei Chöre unter Leitung von Leta Hendersen war breit gefächert und passte zur Stimmung eines wechselhaften Herbsttages. Zu Beginn zogen der Gemischte Chor und der Popchor mit dem Lied „Good Evening“ in den Saal ein. Anschließend begrüßte Marita Tödtemann die etwa 130 Zuhörer. „Ich war ganz überrascht, dass so viele Gäste kommen“, sagte die Vorsitzende. Das sei eine schöne Würdigung ihrer Mühe, immerhin hatten die Chöre wochenlang auf diesen Auftritt hin gearbeitet. „Das bestätigt uns“, betonte Tödtemann. Und die Auswahl ihrer Stücke, die jeden in ihrer Gesamtheit ansprachen.

Aufgeteilt in drei Themenwelten, „Abend/Nacht“, „Natur“, und „Frieden“ gaben die Sänger ihr Bestes, das Publikum zu begeistern. Eine stimmige Unterbrechung der Lieder stellten Gedichte dar, vorgetragen von Karsten Kleemeyer und Monika Jahnke.

Den Anfang machte der Gemischte Chor mit „Guten Abend“, „Guter Mond“, „Sweet and low“ oder „Dämmrung“. Darauf folgte ein beeindruckender Solo-Auftritt von Christiane Tegeler-Kliche. Mit „In mir klingt ein Lied“ präsentierte sie ihre einzigartige Stimme, die ganz ohne Mikrofon auch in den letzten Reihen erklang. Nach der Kaffeepause überzeugte sie in einem Duett mit Uta Laws aus Rehden mit dem Lied „Wenn ich ein Vöglein wär“. Uta Laws, sie singt Alt und im Gemischten Chor auch Sopran, präsentierte anschließend noch ein Solo-Stück, „Somewhere“ von Leonard Bernstein. Auch ihre Stimme begeisterte die Zuhörer. „Die Unterbrechungen durch die Gedichtvorträge und die Soli möbeln alles etwas auf“, hob Marita Tödtemann hervor.

Von seiner schwungvollen Seite zeigte sich auch der Popchor mit dem afrikanischen Lied „E-Lah“, „Jamaica Farewell“ oder „Lucky Day“ von Sascha. Ein schlechtes Gewissen machten die Sängerinnen aber den Gästen vor der Kuchenpause, denn sie gaben das Lied „Ich will meine Traumfigur“ selbstironisch zum Besten und joggten dabei demonstrativ durch die Kaiserhalle. Auch nach der halbstündigen Pause blieben die Sänger ihrem herbstlichen und besinnlichen Motto treu, präsentierten „Drunken Sailor“, „Der Jäger“, „Engel“ oder auch „The Rose“. Abschließend sangen der gemischte Chor und der Popchor „Wir wünschen, dass jedes Kind…“.

Das Highlight des Nachmittages war allerdings unbestritten der Kinderchor. Die jüngsten Sängerinnen und ein Sänger eroberten die Herzen des Publikums mit „Klipp, klapp“ oder „Bruder Jakob“ und vervollständigten damit den gelungenen Nachmittag.

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