Weiterbildungs-Treffen von Pilotinnen auf dem Flugplatz Diepholz-Dümmerland

Bis 100 Kilometer Sicht

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Die Teilnehmer des von Hetta Reinsch (vorn links) organisierten Weiterbildungs-Fliegerlagers für Pilotinnen vor dem Tower des Flugplatzes Diepholz-Dümmerland (fdd). ·

Diepholz - Am Flugplatz Diepholz-Dümmerland (fdd) war richtig was los. Von der Diepholzer Pilotin und Fluglehrerin Hetta Reinsch wie gewohnt perfekt organisiert, trafen sich über 20 Pilotinnen aus ganz Deutschland zu ihrem jährlichen Weiterbildungs-Fliegerlager.

Schon zum siebten Mal schwebten die Pilotinnen der internationalen Pilotinnen-Vereinigung „99s“ und der „Vereinigung deutscher Pilotinnen“ in Diepholz ein, um die optimalen fliegerischen Bedingungen des fdd zu nutzen.

Nach den vorhergehenden Tagen mit strahlendem Sonnenschein zog von Westen eine Schlechtwetterfront heran, die den Organisatorinnen einige Sorgenfalten auf die Stirn zeichnete. Aber die angekündigten schlechten Flugsichten und Niederschläge erwiesen sich nicht als Hindernisse und nicht so gravierend wie von den Wetterfröschen vorhergesagt.

An allen Tagen herrschte gutes Flugwetter und an jedem Abend konnte auch die schon uralte aber gut funktionierende Flugplatzbefeuerung genutzt werden, um die Nachtflugfertigkeiten bei Platzrunden und/oder Nacht-Überlandflügen zu erneuern oder zu vertiefen. Fluglehrerinnen und -Prüferinnen standen an allen Tagen zur Verfügung, um in Theorie und Praxis die Kenntnisse und Fertigkeiten der Teilnehmer(-innen) zu erweitern. Auch das männliche Geschlecht war eingeladen, stellte aber nur einen geringen Anteil der Teilnehmer.

Nach dem ersten „Briefing“ im neu gestalteten fdd-Briefingraum durch die Fluglehrer Roswitha Höltken, Ayla Reckermann, Jürgen Reinsch und Klemens Höltken ging es in die Luft. Bis zu 100 Kilometer Flugsicht machten den Nachtflug zu einem einmaligen Erlebnis.

Abends wurden die Flüge des nächsten Tages vorbereitet und später die Geselligkeit gepflegt. Gestärkt durch einen ausgiebigen Fliegerbrunch, ging es am ersten Morgen mit fast 20 Sportflugzeugen zum kleinen Flugplatz Ballenstedt am Ostharz und von dort mit Taxis zum nicht weit entfernten Städtchen Quedlinburg, das nach der Wende wieder zu einem sehenswerten Ausflugsziel geworden ist. Auf demselben Weg per Straße und Luft ging es zurück. Unterwegs wurde als fliegerische Aufgabe der Durchflug durch die Kontrollzone Hannover gemeistert, um das Fliegen unter Führung der Fluglotsen und die Einordnung in den professionellen Luftverkehr zu üben.

Der Sonnabend gehörte, nach Brunch und Briefing, dem Flugplatz-Hopping. Dabei flogen die Pilotinnen- Teams 13 umliegende Sportflugplätze an – unter anderem Verden, Weser-Wümme, Melle, Bohmte, Achmer, Osnabrück und Damme.

Der Abend gehörte wieder dem Erfahrungsaustausch und später dem Nachtflug, bis es am Sonntagnachmittag nach einem weiteren schönen Fliegertag mit einem Koffer voll schöner Erfahrungen, interessanten fliegerischen Erlebnissen und dem Versprechen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr auf den Heimweg in alle Richtungen ging. · wz

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