Niedersächsische Akademie Ländlicher Raum verleiht Hochschulpreis 2012

Kein erster, zwei zweite Preise

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Die prämierten Teilnehmerinnen mit dem Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Hans-Ulrich Jung (l.) und den stellvertretenden ALR-Vorsitzenden Luise Fauerbach-Geiken und Helmut Weiß (LGLN). ·

Sulingen - „Zukunftsfähige Land- und Regionalentwicklung in Niedersachsen“ – das Oberthema des Hochschulpreises 2012. Den verlieh die Niedersächsische Akademie Ländlicher Raum (ALR) gestern erneut im Rahmen ihres „Sulinger Gesprächs“ im „Café am Stadtsee“. Intention ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Raum- und Regionalentwicklung zu fördern.

Nach der Begrüßung durch die beiden stellvertretenden ALR-Vorsitzenden Luise Fauerbach-Geiken und Helmut Weiß – als Direktor der LGLN-Regionaldirektion Sulingen Gastgeber – ging Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Hans-Ulrich Jung, Dozent für Wirtschaftsgeographie an der Leibniz Universität Hannover, auf die Bedeutung des Hochschulpreises ein. Die ländlichen Räume stünden vor großen Herausforderungen: Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Versorgung in den Dörfern, die Entwicklung zukunftsfähiger Verkehrskonzepte und für junge Menschen durch gute berufliche Perspektiven attraktiv zu sein nannte er als Beispiele. Um Chancen und Risiken besser zu kommunizieren sei es wichtig, „dass die Wissenschaft dazu angeregt wird, sich stärker mit den Verhältnissen im ländlichen Raum zu beschäftigen.“

Die Jury entschied, diesmal keinen ersten, stattdessen zwei zweite Preise zu vergeben, jeweils mit 1 000 Euro dotiert. Zum einen an Annika Oetzmann (Leibniz Universität Hannover) für ihre Bachelor-Arbeit „Demografische Herausforderung und Zukunftschancen der Ortschaft Leiferde im Landkreis Gifhorn“. Darin beschäftigt sie sich mit Möglichkeiten der Umnutzung ländlicher Gebäude, „unter besonderem Fokus auf das bürgerschaftliche Engagement“, erläuterte Prof. Dr. Jung. Mit dem zweiten Preis wurde ebenfalls die Gruppenarbeit „Zukunftsmobilität im ländlichen Raum – Alternativen zum bestehenden Angebot in Barterode, Eberhausen und Güntersen“ von Jeanett Garthof, Imke Heyen, Henrike Kaiser, Marthe Korbach und Marit Schröder – Studierende an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen – gewürdigt. Hier seien sehr gute Konzepte entwickelt worden, die andere Kommunen nützen können, so Jung. Den mit 800 Euro dotierten dritten Preis erhielten Laika Alm und Jennifer Schneider von der Leibniz Universität Hannover für ihre Bachelor-Arbeit „Regionale Zukunftsvisionen – ein 100 Prozent Erneuerbare Energien Szenario für den Landkreis Wolfenbüttel“. · ab

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