„Scharrendorf-Ost“ bis ins Jahr 2014 / Jetzt Vollsperrung auf Sulinger Straße

Kanalbau verzögert sich

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Im Bereich der Sulinger Straße in Scharrendorf laufen die Kanalbauarbeiten auf Hochtouren. Für drei Wochen gibt es eine Vollsperrung. ·

Bassum - Von Theo WilkeSCHARRENDORF · Bis Ende 2013 sollte der Endausbau der Baustraßen in Scharrendorf abgeschlossen sein. Inzwischen rechnet die Stadt Twistringen mit einer drei- bis viermonatigen Verzögerung – nach dem langen Winter, und weil eine vom Wasserverband beauftragte Kanalbau-Firma Insolvenz anmeldete.

Seit April arbeitet eine Firma aus Oldenburg auf Hochtouren. Für die kommenden Wochen wird die Sulinger Straße voll gesperrt. Im Scharrendorfer Ortsrat hieß es am Donnerstag: „Nun werden wir das letzte halbe Jahr auch noch unbeschadet überstehen.“ Trost brauchen die Anlieger schon. Mehr als 20 Jahre haben sie auf eine vernünftige Oberflächenentwässerung und den Straßenausbau in Scharrendorf-Ost gewartet.

2011 hatte der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) im ersten Abschnitt für knapp 800 000 Euro zwei Regenrückhaltebecken an Borweder Weg und Haselkamp gebaut. Nach dem ersten Bauabschnitt zur Verbesserung der Regenwasserbeseitigung 2012 setzt der OOWV die Arbeiten zur Anbindung des Kanals von den Regenrückhaltebecken durchs Dorf bis zum Vorfluter Kuhbach fort. Zusätzlich wird der Regenwasserkanal in der Drosselgasse ebenso erneuert wie der Schmutz- und Regenwasserkanal in der Alten Schulstraße bis zur Drosselgasse.

Insgesamt beinhalten die Arbeiten die Verlegung von rund 1130 Meter Regenwasserkanal. Die Kosten belaufen sich auf rund 860 000 Euro.

Im Ortsrat erklärte Carsten Werft vom zuständigen Fachbereich im Rathaus: Die seit April eingesetzte Oldenburger Firma sei gut im Zeitplan, unter anderem im Bereich Stöttinghauser Straße, Alte Schulstraße und zum Teil an der Sulinger Straße. Bis Mitte August sollen diese Arbeiten erledigt sein. Danach ist die Drosselgasse an der Reihe, was wiederum drei bis vier Wochen dauern werde. Anlieger sollten Kritik, Anregungen und Ärger an die Stadt weitergeben, damit zügig eine Lösung gefunden werde.

Von Zuhörern kam der Einwurf, nicht jeder wisse, wie die Straßen ausgebaut würden. Da erklärten Bürgermeister Karl Meyer und Carsten Werft, dass in Anliegerversammlungen die Pläne vorgestellt worden seien. Die Mehrheit sei  einverstanden.

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