Sieben Wohnungseinbrüche in nur drei Wochen / Unbekannte Täter kamen über die Terrassentür

Jagd auf Geld und Schmuck

Dieses Foto ist gestellt, aber auf diese Weise versuchen Einbrecher, an Schmuck und Bargeld zu kommen: Sie hebeln die Terrassentür auf. Unbekannte gelangten auf diese Weise in mehrere Wohnhäuser des Nordkreises.

NORDKREIS (sdl) · Jagd auf Geld und Schmuck machen zurzeit unbekannte Einbrecher im Nordkreis. In nur drei Wochen brachen sie in sieben Häuser in der Gemeinde Weyhe und der Stadt Syke ein. Die Polizei ermittelt.

Eine 63-jährige Frau aus Barrien erlebte am vergangenen Sonntag einen Schock, als sie nach einem Theaterbesuch nach Hause zurückkehrte: „Alle Türen waren geöffnet, alle Schubladen und alle Schränke durchwühlt“, berichtete sie. Die Nachbarn kümmerten sich um die Hausbesitzerin, während die umgehend alarmierte Polizei die Einbruchsspuren sicherte.

Schmuck, Bargeld und Kreditkarte hatten die unbekannten Täter gestohlen – wie bei den anderen sechs Einbrüchen auch, von denen einer allerdings scheiterte.

In Sudweyhe waren die Diebe über die Terrassentür eingestiegen – genauso wie in Syke und in Moordeich.

In Weyhe hebelten sie ein Fenster auf, um in das Haus zu gelangen. Bei einem weiteren Einbruch in Weyhe schlugen sie mit einem Feldstein ein Fenster in der Terrassentür ein, scheiterten aber am abgeschlossenen Fenstergriff. In Kirchweyhe blieb es bei einem versuchten Einbruch, offenbar wurden die Täter gestört.

„Die Führungsspitzen der Polizei-Kommissariate Syke und Weyhe haben gemeinsam eine Strategie entwickelt, um weiteren Einbrüchen vorzubeugen und den Täter oder die Tätergruppe zu fassen“, erklärte Andrik Hackmann, Pressesprecher bei der Polizeiinspektion Diepholz, auf Nachfrage. Mehr wollte die Polizei aus einsatztaktischen Gründen nicht sagen. Auch dürfe man nicht unnötig Unruhe schüren: „Die Polizei wird geeignete Maßnahmen treffen.“

Generell sollten die Bürger jedoch Augen und Ohren offen halten: „Verdächtige Personen oder verdächtige Fahrzeuge sollte man in jedem Fall der Polizei melden“, betonte Hackmann, und sich natürlich die Kennzeichen der verdächtigen Autos notieren. Das hätten ihre Nachbarn ihr fest versprochen, so die 63-jährige aus Barrien.

Andrik Hackmann riet in jedem Fall dazu, in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. „Das Licht einschalten, wenn man nicht zu Hause ist“, nannte er nur ein Beispiel.

Weitere Tipps zum Einbruchsschutz gibt es im Internet:

WWW.

einbruchschutz.polizei-beratung.de

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