Rielana Sundermeier wird Diakonin in Sulingen und Kreisjugenddiakonin

„Ist Herzensangelegenheit“

Rielana Sundermeier freut sich auf ihre neue Stelle in der Sulinger Kirchengemeinde.
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Rielana Sundermeier freut sich auf ihre neue Stelle in der Sulinger Kirchengemeinde.

Sulingen - Ein neues Gesicht in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sulingen: Rielana Sundermeier besuchte am Dienstagabend die Sitzung des Kirchenvorstandes, um sich dem Gremium vorzustellen.

„Es war ein guter Anfang“, bilanziert die 26-Jährige. „Ich bin gespannt, freue mich auf die neue Stelle.“ Ab dem 1. November ist sie als Diakonin und Kirchenkreisjugenddiakonin – im Schwerpunkt für das Sulinger Land – im Einsatz.

Sie folgt damit auf Ulrike Hartmann, die erst im Herbst vergangenen Jahres ihre Tätigkeit in Sulingen aufgenommen hatte (wir berichteten). „Die Stelle ist nach der sechsmonatigen Probezeit nicht verlängert worden“, bestätigt Pastor Jörg Schafmeyer auf Anfrage, Details nennt er nicht. Auf die erneute Ausschreibung seien mehrere Bewerbungen eingegangen, die Wahl des Gremiums aus Vertretern der Sulinger Gemeinde und des Kirchenkreises Diepholz fiel auf Rielana Sundermeier.

Sie stammt aus Nordstemmen im Landkreis Hildesheim, wo sie auch zurzeit noch wohnt. In der dortigen Kirchengemeinde engagierte sie sich bereits als Jugendliche, „über Jahre habe ich verschiedene Gruppen, Gottesdienste, Projekte und Freizeiten mitgestaltet beziehungsweise geleitet.“ Die Freude am ehrenamtlichen Engagement unter dem Dach von „Kirche“ machte ihr die Berufswahl einfach: „Ich war sicher, auch durch meinen Glauben, dass es das Richtige für mich ist und viele Menschen aus meinem Umfeld haben gesagt: ‚Das passt zu dir‘. Die Arbeit als Diakonin ist für mich eine Herzensangelegenheit.“

In der Fachhochschule Hannover studierte sie ab dem Wintersemester 2007 drei Jahre Religionspädagogik und Diakonie, anschließend anderthalb Jahre Soziale Arbeit und machte im Januar 2012 ihren Abschluss. Ihr anschließendes Berufspraktikum absolvierte Rielana Sundermeier im Evangelischen Jugenddienst Hameln-Pyrmont, „dort habe ich auch meine erste Stelle angetreten, ich war für die pädagogische Begleitung der Bundesfreiwilligendienstler im Kirchenkreis zuständig und habe Jugendgottesdienste und Projekte mitgestaltet.“

Die 26-Jährige ist auch weiterhin ehrenamtlich aktiv, etwa für die Evangelische Allianz beim Gemeinde-Ferien-Festival „Spring“, hier leitet sie seit drei Jahren den Teenagerbereich.

Noch bis zum 30. September ist die Diakonin an ihrer bisherigen Wirkungsstätte tätig, so bleibt ein Monat für ihren Umzug nach Sulingen. Bis sie die Stellenausschreibung las, war ihr die Stadt unbekannt, gesteht Rielana Sundermeier. Allerdings kannte sie bereits ihren künftigen Kollegen als Kirchenkreisjugenddiakon, Ingo Jäger: „Er hat mir empfohlen, mich zu bewerben – und ordentlich für Sulingen geworben...“ Welche Ideen für ihre Arbeit sie mit nach Sulingen bringt, behält sie noch für sich: „Erstmal möchte ich die Kirchengemeinde kennenlernen, sehen, was hier läuft, welche Projekte es gibt. Und dann kann ich mich mit dem einbringen, was ich in petto habe.“ ab

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