Jugend forscht: 13-Jährige erfolgreich

Intelligente Kleidung

Preisträgerin „Jugend forscht“ Imke Lopper von der KGS Leeste will mit ihrer intelligenten Kleidung Blinden helfen. Gymnasialzweigleiter Hajo Weber (M.) und Mathelehrer Alexander Rust sind stolz auf die Schülerin der G 8a. ·
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Preisträgerin „Jugend forscht“ Imke Lopper von der KGS Leeste will mit ihrer intelligenten Kleidung Blinden helfen. Gymnasialzweigleiter Hajo Weber (M.) und Mathelehrer Alexander Rust sind stolz auf die Schülerin der G 8a. ·

Leeste - Von Sigi SchrittImke Lopper ist 13 Jahre alt und hat in etwas mehr als vier Monaten eine intelligente Kleidung entwickelt, damit blinde Menschen ihr Leben besser meistern können. Diesen Einsatz hat kürzlich eine Jury des Jugend-forscht-Wettbewerbs in Hannover belohnt: Die Schülerin der G 8a der KGS Leeste landete auf dem zweiten Platz des Regionalwettbewerbs.

Nach Auffassung von Imke Lopper gibt es Momente, in denen der Einsatz des Blindenstockes unangebracht sein kann. Deshalb hat sie ihre Idee verwirklicht: In ihrer intelligenten Kleidung springen Vibrationsmotoren an, wenn sich der Träger einem Hindernis zu sehr nähert. Diese Motoren werden von einem Minicomputer aktiviert, der die Signale verschiedener Abstandssensoren verarbeitet. „Den Minicomputer kann ich mit meinem Laptop programmieren“, erklärt die 13-Jährige.

Doch weshalb interessiert sich die Schülerin, die außerdem erfolgreich schwimmt, Kontrabass und Klarinette spielt, so für Technik? Offensichtlich fällt sprichwörtlich der Apfel nicht weit vom Stamm: Mutter Anja ist Informatik er in und Papa Christian Ingenieur in der Automobilbranche. Als zudem das Land Bremen das Jahr der Mathematik feierte, besuchte Imke Lopper im Haus der Wissenschaft Kurse für Kinder. Dort bekam sie Kontakt zur Uni: In Innovations camps hat sie mit Gleichgesinnten übernachtet und sich mit Elektronik-Themen beschäftigt. Für ihre Aufgabe hat Imke Lopper sich bei ihrer Uni-Betreuerin Nadine Dittert Bauteile ausgeliehen.

In der KGS Leeste stand ihr Mathelehrer Alexander Rust mit Rat zur Seite, der wie Gymnasialleiter Hajo Weber sehr stolz auf die junge Schülerin ist. Weber versprach an die Jugend-forscht-Tradition der KGS anknüpfen zu wollen, die Imkes Eltern bereits während ihrer Schulzeit kennengelernt haben. Seit dem Fortgang des Lehrers Michael Tausch, der eine Chemieprofessur angenommen hat, sei personell „keine Kontinuität mehr drin gewesen“, Schüler bei Leistungswettbewerben zu betreuen. „Wünschenswert ist es, und wir versuchen, ob wir irgendwo Stunden abzwacken können.“

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