Großeinsatz am Samstag

Hubschrauber Absturz bei Cuxhaven: Einsatzkräfte testen für den Ernstfall

Feuerwehrleute kümmern auf einem Flugfeld sich um Menschen, die Verletzte vortäuschen. Im Hintergrund ein Hubschrauber, der qualmt.
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Hubschrauber Absturz: Auch Tote und Verletzte gehörten zur Großübung am Samstag bei Cuxhaven.

Bei einem Großeinsatz haben Bundeswehr, Feuerwehr und Polizei für Ernstfall geübt und Flugunfall in Cuxhaven simuliert. Was wäre, wenn ein Hubschrauber abstürzt?

Cuxhaven – Großalarm am Samstag, 4. September 2021, in Cuxhaven-Altenwalde. Im Bereich der ehemaligen „Hinrich-Wilhelm-Kopf Kaserne“ kam es zu einem Absturz eines militärischen Hubschraubers. Feuer ist ausgebrochen, Menschen müssen gerettet werden. Die Rettungsleitstelle löst Großalarm für rund 300 zivile und militärische Rettungskräfte aus.

Mit Sonder- und Wegerechten eilen sie zum Unglücksort. Zum Glück ist das alles nur eine Übung. „Ein ‚Worst-Case-Szenario‘, welches hoffentlich niemals eintreten wird“, so der Fregattenkapitän im Vorfeld. Dennoch sei es wichtig, solche Szenarien zu üben.

Die Luftsicherheitsoffiziere zweier Marinegeschwader sowie Vertreter der zivilen Rettungskräfte haben die Übung in den vergangenen Monaten akribisch vorbereitet. Das Wichtigste sei die Zusammenarbeit zwischen der militärischen und zivilen Rettung. Nachdem die Einsatzkräfte das Feuer gelöscht haben und die Menschen gerettet sind, wird festgestellt, dass durch den Brand gefährliche Fasern freigesetzt wurden.

Hubschrauber Absturz bei Cuxhaven und weitere Einsätze in Niedersachsen

Diese Fasern werden in der Realität in manchen Marinehubschraubern verbaut und sind deswegen ein realistischer Übungsbestandteil. Da diese Fasern die Lunge schädigen können, müssen weitere Spezialkräfte anrücken, um Mensch und Material zu dekontaminieren. Auch die Ermittlungen zur Ursache werden an diesem Samstag geübt. 

Bei echten Einsätzen von Feuerwehr und Polizei sind am Samstagmorgen bei einem schweren Unfall im Landkreis Diepholz drei Menschen teils schwer verletzt worden. Bei Asendorf ist eine Autofahrerin mit einem Biker kollidiert. Und bei einem tödlichen Bahnunglück in Verden wurden zwei Menschen von einem Zug überrollt. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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