Wie, wo, mit wem und warum die Syker ins neue Jahr hinüber rutschen

An der See und hinterm Tresen

Zum Jahreswechsel lassen die Syker an ganz unterschiedlichen Orten die Sektgläser klingen.Archivbild

Syke - SYKE (mwa) · Zuhause oder auswärts? Allein oder mit Freunden? – Immer wieder stellt der Jahreswechsel viele Menschen vor solche Grundsatzfragen. Wir haben uns mal unverbindlich bei einigen bekannten Sykern umgehört, auf welche Weise sie ins neue Jahr rutschen.

Bürgermeister Dr. Harald Behrens verbringt die Zeit zwischen den Jahren im Ostseebad Kühlungsborn. „Dort werde ich Silvester mit meiner Frau und unseren beiden erwachsenen Söhnen an der Seebrücke stehen und das Feuerwerk über der Ostsee betrachten“, sagt er. Dieser Kurztripp nach Mecklenburg-Vorpommern ist für Familie Behrens in den letzten acht Jahren schon beinahe so etwas wie eine Tradition geworden. Das hängt mit Harald Behrens‘ beruflichem Vorleben als Biologe und Systemingenieur in Schwerin zusammen. „Wir treffen uns um Silvester mit Freunden aus Schwerin, Rostock und Wismar. Das Jahr über kommt man ja kaum dazu. Und Neujahr fahren wir dann entspannt nachhause.“

„Entspannt“ ist auch das richtige Stichwort für Michael Lux. Der Chef der Syker Werbegemeinschaft will am Silvesterabend „in einem örtlichen Gastronomiebetrieb schön essen gehen“ und anschließend zuhause mit Freunden zusammen ins neue Jahr hinüber rutschen. Große Aktivitäten sind dabei nicht geplant. „Ich glaube, wir werden Blei gießen“, sagt Lux. Und Böllern? „Nein! Schon aus Prinzip nicht.“

Für Gastronom Uwe Stoffregen stellt sich die Silvester-Frage erst gar nicht. „Ich  arbeite“, lautet seine Erklärung. Wie übrigens auch schon Heiligabend, an beiden Weihnachtstagen und am vergangenen Sonntag steht Stoffregen im eigenen Betrieb hinterm Tresen. „Zum Glück machen wir aber keine Silvesterparty, sondern haben nur Buffet von 18   bis 22 Uhr.“ Für Stoffregen heißt das: Pünktlich zum Jahreswechsel ist er wieder zuhause. „Dort werden wir mit ein paar Freunden auf das neue Jahr anstoßen.“ Am 1. Januar schaut Stoffregen sich dann von 11 bis 13 Uhr das Neujahrskonzert im Fernsehen an. „Das mache ich seit über 30 Jahren so. Alle anderen lachen sich inzwischen darüber kaputt. Aber ich brauche das.“ Danach geht es übrigens wieder in den Betrieb. „Inventur!“

Weit weniger geschäftig gibt sich Stadtplaner Rolf Kück: „Wie immer“ verbringt er Silvester zuhause, nur mit seiner Frau und in aller Ruhe. „Böllern?“, fragt er irritiert. „Das hab ich noch nie gemacht. Noch nicht mal früher mit den Kindern.“

Sparkassen-Direktor Bernd Wagemann zieht den Jahreswechsel in Hamburg vor. Allerdings hat er nicht vor, mit Tausenden anderen bei Wind und Wetter am Jungfernstieg zu stehen und der traditionellen Schiffsparade um Mitternacht zuzusehen. Stattdessen will er mit seinen Freunden in einem Lokal am Silvester-Menü mit anschließender Party teilnehmen. Und wie hält er es in Sachen Feuerwerk und Böller? – „Eher defensiv“, sagt Wagemann und lacht: „Ich habe schon als Kind die Dinger immer zu früh losgelassen, weil ich Schiss hatte.“

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