Konzert im Haus Herrenweide war wieder ein großer Erfolg / Stargast Margitta umgarnte die Männer

Helmuts Musik-Café ist der „Renner“

Stehene Ovationen erhielten die Mitwirkenden von Helmuts Musik-Café im „Haus Herrenweide“.

Diepholz - · Schon Anfang des Jahres hatten sich mehrere Gruppen aus den DRK- und SoVD- Ortsvereinen im Kreis Diepholz, von Twistringen, Varrel, Ströhen, Schmalfördern bis Lemförde für diesen begehrten Musikgenuss angemeldet. Im Mai konnte Organisator Helmut Backer dem Haus Herrenweide mitteilen, „das Haus ist voll, wir sind ausverkauft“

Was vor fünf Jahren zunächst noch ein wenig zögerlich begann, hat sich in den vergangenen drei Jahren als absolutes Highlight unter den Musikliebhabern im Kreis Diepholz herumgesprochen.

Dass dieses einmal im Jahr stattfindende Musik-Café sehr gefragt ist, liegt auch an der hochkarätigen Musik, die Backer und seine Mitstreiter anbieten. So wusste der Musikverein Vestrup aus dem Kreis Vechta auch in diesem Jahr wieder die Gäste mit konzertanter Blasmusik aus Musical und Film, aber auch mit Märschen und Polkas zu gefallen.

Die Dirigentin Sonja Schlotmann erhielt Lob von allen Seiten, denn sie hatte ihre Musiker „fest im Griff“.

Der absolute Stargast an diesem Nachmittag war Margitta, besser bekannt unter dem Namen „Margitta und ihre Töchter“, die durch alle volkstümlichen Fernsehsendungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz getourt sind.

Margitta zog mit ihrem umfangreichen Soloprogramm, aus Schlagern und Volksmusik, sofort die Gäste in ihren Bann. Vor allem wusste sie aber die Männer bei ihren Darbietungen zu „umgarnen“ und denen hat es natürlich besonders gut gefallen.

Mit zum Höhepunkt in Margittas Programm gehörte ein Countrylieder-Medley mit eigener zwölfsaitigen Gitarrenbegleitung. Ohne Zugaben wurde Margitta nicht von der Bühne gelassen.

Die älteste „Boygroup Ostfrieslands“, das Duo Leuchtfeuer hat es auch dieses Jahr wieder geschafft, so richtig „Schwung in die Bude“ zu bringen. Mit seinem umfangreichen Repertoire, von Eigenkompositionen bis hin zu Oldies und aktuellen Schlagern, hielt es die Zuhörer nicht mehr auf ihre Stühle. Spätestens bei dem Lied „die Hände zum Himmel“ und „Sierra Madre“, letzteres wurde mit Wunderkerzen vom Blasorchester geschmückt, saß keiner der Zuhörer mehr auf seinem Stuhl und die Arme „ruderten“ in die Höhe.

Der Konzertnachmittag war rundherum eine gelungene Veranstaltung, so das Resümee von Helmut Backer, der es einmal mehr organisiert hatte.

Für das nächste Konzert am 7. November 2010 haben sich schon jetzt einige Gruppen angemeldet. Vielleicht beteiligen sich ja dann auch der Diepholzer DRK- und SoVD-Ortsverein daran, hofft Helmut Backer. Schön wäre es.

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