Sänger waren im „Trainingslager“

Harte Arbeit für die Kantorei

Bassum - BASSUM · Intensiv bereitet sich die Bassumer Kantorei derzeit auf das festliche Vorweihnachtskonzert am 11. und 12. Dezember in der Bassumer Stiftskirche vor. Was im Ergebnis leicht und beschwingt klingt und beim Zuhörer eine wohlige, gefühlvolle Stimmung erzeugt, ist das Resultat harter Arbeit.

Um ganz in Ruhe proben zu können, reiste die 70-köpfige Gruppe für ein Wochenende nach Bad Bederkesa ins „Trainingslager“. Das evangelische Bildungszentrum bietet ideale Voraussetzungen. „Das war ein echtes, anstrengendes und intensives Trainingslager für die Stimme“, urteilt Torsten Eggelmann vom Beirat der Kantorei.

Neun Einheiten mit fast 15 Stunden reiner Probenzeit waren, unterbrochen von kurzen Pausen, angesetzt, um wichtige Details in Ausdruck und Harmonie der einzelnen Werke zu erarbeiten. Mit Kerstin Kramer aus Dreye sorgte eine erfahrene Stimmbildnerin für das „Aufwärmprogramm“ und unterstützte Kantor Siegfried Rohlfing bei seiner Arbeit.

Geübt wurden neben den beiden „Hauptstücken“, dem Magnificat in D von Jan Dismas Zelenka und dem Oratorio de Noel op.12 von Camille Saint-Saens, auch an einigen kleinen Überraschungen, die nicht im Programm stehen und erst beim Konzert preisgegeben werden.

„Während im vergangenen Jahr mit dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ein eher kompaktes Werk aufgeführt wurde, lebt das diesjährige Konzert von seiner interessanten Literaturmischung. Verschiedene Komponisten aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen versprechen einen abwechslungsreichen, aber durchaus festlichen Hörgenuss“, so Eggelmann.

Begleitet wird die Kantorei vom Jugendsinfonieorchester des Landkreises unter der Leitung von Stephan Steinkühler sowie von Gesangs- und Instrumentalsolisten.

Wer sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen möchte, kann bei den Sparkassen in Bassum und Syke sowie an der Abendkasse Karten (€zehn, 14 und €18 Euro) erwerben. Schüler/Studenten erhalten vier Euro Ermäßigung. Die Plätze sind nummeriert. „Ausverkaufte Konzerte sind wichtig, um annähernd kostendeckend zu bleiben und auch in Zukunft Kultur diese Art vor der Haustür anbieten zu können“, so Eggelmann.

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